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Zehn Jahre nach dem Utøya-Attentat:"Vor zehn Jahren begegneten wir Hass mit Liebe. Aber Hass gibt es noch immer"

Jens Stoltenberg war Ministerpräsident, als ein Rechtsextremer in Oslo und auf der Insel Utøya 77 Menschen tötete. Auf der Gedenkfeier sagt er, der Kampf für die Werte der Demokratie müsse dauerhaft geführt werden.

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Vor der Osloer Kathedrale ist an diesem Donnerstag ein neues Mahnmal für die Opfer der Anschläge von 2011 eingeweiht worden. Es besteht aus 77 Rosen auf Bronze-Stelen, jede Blume steht für einen der Menschen, die der rechtsextreme Attentäter damals, am 22. Juli 2011, in Oslo und auf der Insel Utøya tötete.

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Die Erinnerung an das Attentat ist in Norwegen auch zehn Jahre danach noch immer sehr frisch.

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Jens Stoltenberg war zum Zeitpunkt der Attentate Regierungschef. Am Tag des Gedenkens betont er, wie wichtig der Kampf für demokratische Werte sei. "Vor zehn Jahren begegneten wir Hass mit Liebe. Aber Hass gibt es noch immer", sagt der heutige Nato-Generalsekretär. Stoltenberg erinnerte an andere Taten in Norwegen, die aus rassistischen und rechtsextremistischen Motiven begangen wurden, aber auch an Terrorangriffe in Brüssel, Paris, New York, Kabul, Bagdad, Christchurch und anderen Orten auf der Welt. "Wieder und wieder werden wir daran erinnert, dass Demokratie nicht ein für alle Mal gewonnen wird. Wir müssen jeden einzelnen Tag für sie kämpfen", sagt er.

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Bei der Gedenkfeier wurden die Namen aller 77 Menschen verlesen, die bei dem Attentat starben.

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Hier sind Norwegens Kronprinz Hakon und Prinzessin Ingrid Alexandra zu sehen, wie sie Blumen niederlegen.

10 Jahre nach den Terroranschlägen in Norwegen

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König Harald V. und Königin Sonja nehmen an dem anschließenden Gottesdienst in der Kathedrahle von Oslo teil. Am Abend will Harald eine Ansprache halten.

10 Jahre nach den Terroranschlägen in Norwegen

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An zwei Orten tötete Anders Behring Breivik damals. Zunächst zündete er eine Bombe im Regierungsviertel von Oslo. An der Gedenkfeier dort nehmen auch Erna Solberg, die Ministerpräsidentin von Norwegen, Kronprinz Haakon, Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen sowie die Arbeitsparteivorsitzende Astrid Hoem und Lisbeth Royneland, die Leiterin der norwegischen nationalen Unterstützungsgruppe, teil (von links). "Der Terror des 22. Juli war ein Angriff auf unsere Demokratie", sagt Solberg. Man dürfe niemals akzeptieren, dass jemand zur Gewalt greife, um Andersdenkende aufzuhalten.

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Ein von der norwegischen Polizei zur Verfügung gestelltes Archivbild zeigt, welche Zerstörungskraft der Sprengsatz hatte, den Breivik in Oslo in einem weißen Lieferwagen versteckt hatte. Acht Menschen starben dort.

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Später ging das Morden auf der Insel Utøya wieter, sie liegt nicht weit von der Hauptstadt entfernt und wurde von Norwegens Sozialdemokraten traditionell für ihre Sommercamps genutzt. 69 Menschen erschoss der Attentäter auf der Insel.

© SZ.de/olkl/kast
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