bedeckt München
vgwortpixel

USA:Jugendlicher tötet Vater und schießt in US-Grundschule um sich

Der 14-Jährige aus dem Bundesstaat South Carolina verletzt zwei Kinder und eine Lehrerin, bevor die Polizei ihn festnimmt.

Ein Jugendlicher aus den USA hat am Mittwoch seinen Vater erschossen und anschließend in einer Grundschule zwei Kinder und eine Lehrerin verletzt. Nach Angaben der Behörden schoss der 14-Jährige auf dem Spielplatz an der Schule in Townville (Bundesstaat South Carolina) um sich. Dabei traf er einen Jungen ins Bein, einen anderen in den Fuß. Die verletzte Lehrerin wurde an der Schulter getroffen.

Der Schüler wurde nach Berichten von CNN von einem Feuerwehrmann gestellt und festgehalten, bis die Polizei ihn festnahm. Zuvor hatte er offenbar in seinem drei Kilometer entfernten Zuhause seinen 47-jährigen Vater erschossen. Die Großeltern hätten die Leiche dort aufgefunden, nachdem der Jugendliche weinend und aufgelöst bei ihnen angerufen habe, teilte der örtliche Untersuchungsbeamte (Coroner) Greg Shore mit. Die Mutter sei zum Tatzeitpunkt auf der Arbeit gewesen.

Das Motiv für die Tat ist noch unklar, einen rassistischen oder terroristischen Hintergrund schlossen die Ermittler jedoch zunächst aus. "Die Ermittlungen stehen noch im Anfangsstadium", sagte Polizeisprecher Garland Major. Unter anderem werde geprüft, ob der Jugendliche psychische Probleme habe. Die rund 300 Schülerinnen und Schüler wurden nach Medienberichten in Bussen in eine nahgelegene Kirche gebracht.

Waffenindustrie Warum sich die Waffenkultur der USA auch nach Orlando nicht ändern wird
Waffenindustrie

Warum sich die Waffenkultur der USA auch nach Orlando nicht ändern wird

Nach Attentaten und Massenschießereien steigen in den USA die Verkaufszahlen von Gewehren und Pistolen. Davon profitieren auch deutsche Hersteller.   Von Claus Hulverscheidt und Uwe Ritzer