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USA:Bärenbaby schläft in Pizzeria ein

Ein Vormittag in der Schule, dann ein Snack in einem Restaurant: Ein kleiner Bär hat in Colorado für Aufregung gesorgt.

Erst in die High School, danach zur Belohnung in die Pizzeria - für viele amerikanische Schüler klingt das nach einem gelungenen Tag. Ein Bärenbaby in Colorado Springs scheint das ähnlich zu sehen. Erst stromerte es am Montag durch die Gänge der Palmer High School. Bevor die Schule Alarm schlagen konnte, machte sich der kleine Bär auf den Weg zu einer nahegelegenen Pizzeria.

"Er wurde wohl vom Geruch der Pizza angelockt", sagte ein Mitarbeiter der Lokalzeitung The Colorado Springs Gazette. Das Bärenbaby sei durch die offene Tür spaziert, an den Toiletten vorbeigelaufen und schließlich in die Küche gekommen. Dort naschte der Bär vom Teig für süßes Zimtbrot und spielte mit den Pizzazutaten - bis er ein Nickerchen auf einem Regal einlegte.

Bald wieder in der Wildnis

Der kleine Bär schlief noch, als die Mitarbeiter der staatlichen Wildtierprogramme in die Pizzeria kamen. Sie betäubten ihn und brachten ihn zu einer Auffangstation. "Das Bärenbaby war stark unterernährt und hatte an den Pfoten eine offene Wunde", erklärte der Chef der Rettungsaktion. Sobald der Bär an Gewicht zugelegt hat und seine Pfote verheilt ist, wird er wieder in der Wildnis ausgesetzt.

Das Bärenbaby scheint ein Waisenkind zu sein - seine Mutter wurde in Colorado Springs noch nicht gesehen. Nach Informationen der Lokalzeitung verirren sich immer wieder Bären in die Stadt. Colorado Springs liegt an den Ausläufern der Rocky Mountains.

© SZ.de/dow/olkl
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