Niagarafälle:Ausgetost

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Die Niagarafälle sollen für ein paar Monate abgeschaltet werden, um die Brücken zu sanieren. Es wäre das zweite Mal in ihrer Geschichte nach 1969. Damals wurden im Gestein unter anderem zwei Leichen gefunden.

Von Claus Hulverscheidt, New York

Am unheimlichsten ist der Sturm, den die donnernde Wand aus Wasser entfacht. Er tost und schubst und zerrt, er schüttelt die Menschen, die sich zu nah heranwagen, er hüllt sie ein in eine Wolke aus Milliarden Tröpfchen, der nichts und niemand auch nur einigermaßen trocken entkommen kann. 2,8 Millionen Liter Wasser rauschen pro Sekunde über die steinernen Kanten der Niagarafälle und stürzen von dort aus bis zu 57 Meter in die Tiefe. Welche Kraft sie haben, lässt sich am ehesten ermessen, wenn man sich dem Fuß der American Falls, des amerikanischen Abschnitts der Fälle, von der Seite nähert und vor der "Höhle der Winde" stehen bleibt. Es ist ein ungeheuerliches Schauspiel.

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