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US-Show "Celebrity Apprentice":Schwarzenegger ersetzt Trump

Arnold Schwarzenegger beim "Terminator Genisys"-Event in Shanghai, 2015

Wieder da: Arnold Schwarzenegger, 68, war zwei Mal Gouverneur von Kalifornien, vier Mal "Terminator" im Kino und sieben Mal "Mister Olympia" im Bodybuilding. Jetzt wird er Fernsehmodator.

(Foto: Getty Images for Paramount Pictu)

Arnold Schwarzenegger wird Moderator der Reality-TV-Show "Celebrity Apprentice". Sein Vorgänger Donald Trump applaudiert. Er selbst war im Juli gefeuert worden.

Wer oder was kann einen Donald Trump ersetzen? Vermutlich ist dem 69-jährigen Immobilien-Milliardär, Reality-TV-Darsteller und Politik-Neuling lange selbst niemand eingefallen. Doch nun hat sein früherer Arbeitgeber NBC einen Mann gefunden, der selbst Trump einleuchtet. Arnold Schwarzenegger, 68, früherer Gouverneur von Kalifornien, Hollywood-Megastar und Bodybuilding-Legende, wird an seiner Stelle Moderator der erfolgreichen Fernsehshow "Celebrity Apprentice".

"Er wird super sein", twitterte Trump, nachdem NBC die Personalie verkündet hatte. Schwarzenegger fasste sich, wie gewohnt, kurz: "I'm back." Ich bin wieder da. Trump hatte am Montag erklärt, er könne die Show nicht mehr moderieren, da er derzeit um die Präsidentschaftsnominierung der Republikanischen Partei kämpfe.

Das allerdings ist nur die halbe Wahrheit. Trump war im Juli nach sieben quotenstarken Staffeln von NBC geschasst worden, nachdem er sich im Vorwahlkampf wiederholt auf sehr derbe Weise über Mexikaner in den USA geäußert hatte ("Sie sind Vergewaltiger, und einige, nehme ich an, sind auch nette Leute").

Verblasste Prominente als Management-Nachwuchs

Mark Burnett, Chefproduzent von "Celebrity Apprentice", bezeichnete Trumps Nachfolger als "grandiosen neuen Anführer". Der "Gouverneur", wie er ihn immer noch nennt, werde seine "gewaltige und sehr erfolgreiche Erfahrung in Wirtschaft, Politik und Medien" einbringen, um die Sendung noch erfolgreicher zu machen. Schwarzenegger wird auch Co-Produzent.

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"Celebrity Apprentice" bringt verblasse Prominente zusammen, die gemeinsam eine Art Firma aufbauen sollen - unter den kritischen Augen des Moderators. Zu den früheren Teilnehmern gehören Michael Jacksons Schwester La Toya, der Fernsehmoderator Piers Morgan und der Sänger Bret Michaels. Anders als bei der Vorgänger-Show "The Apprentice", wo sich unbekannte Bewerber um einen Job in einer von Trumps Firmen bewarben, spielen die "Celebrities" um Spenden für einen wohltätigen Zweck.

Wer nach Meinung des Moderators nicht genug Leistung zeigt, wird rausgeworfen. Trumps Lieblingssatz war "You're fired". Schwarzenegger kündigte in einem selbstgedrehten Video bereits eigene Variationen an. "You're terminated!" Oder auch "You won't be back!" Amerikanische Talkshow-Moderatoren wie Conan O'Brien lieferten umgehend weitere Vorschläge:

© SZ.de/flex/feko
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