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Urteil in Indien:17-Jährige müssen wegen Gruppenvergewaltigung ins Heim

Drei Jahre Heim lautet das Strafmaß für zwei Jugendliche in Indien, die an Gruppenvergewaltigungen von zwei Frauen beteiligt waren.

In der südindischen Metropole Mumbai sind zwei Jugendliche wegen zwei Gruppenvergewaltigungen verurteilt worden. Die beiden 17-Jährigen müssten wegen der Angriffe auf zwei Frauen für drei Jahre in ein Heim, sagte der Staatsanwalt Ujjwal Nikam.

Der eine Jugendliche war vergangenes Jahr an der Gruppenvergewaltigung einer jungen Fotografin beteiligt, die beruflich in einem verfallenen Fabrikgelände im Zentrum Mumbais unterwegs war. Der andere Jugendliche wurde wegen der Gruppenvergewaltigung einer anderen Frau an dem selben Ort verurteilt. Die Frau hatte von dem Fall der jungen Fotografin gehört, und hatte sich dann an die Polizei verwandt.

In den beiden Fällen wurden bereits im April drei Männer zum Tode verurteilt. Es waren die ersten Todesurteile, seitdem die Gesetze infolge einer brutalen Gruppenvergewaltigung in der Hauptstadt Neu Delhi im Dezember 2012 verschärft wurden. Zwei weitere Täter erhielten wegen der Taten in Mumbai lebenslange Haftstrafen.

© SZ.de/AFP/fran

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