Urlaubsparadies unter WasserRegenchaos auf Bali - Evakuierungen in Touristenorten

Lesezeit: 1 Min.

Bewohner und Urlauber mussten sich vielerorts in Sicherheit bringen.
Bewohner und Urlauber mussten sich vielerorts in Sicherheit bringen. Dicky Bisinglasi/XinHua/dpa

Evakuierung im Schlauchboot statt Strandspaziergang: Auf Bali kämpfen Einheimische und Urlauber gegen hüfthohes Wasser – und noch ist kein Ende des Regenchaos in Sicht.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Denpasar (dpa) - Statt Sonne und Strand erleben viele Urlauber auf Bali derzeit dramatisches Hochwasser: Sintflutartige Regenfälle haben Teile der indonesischen Insel überflutet und Evakuierungen ausgelöst. Besonders im Süden rund um die beliebten Urlaubsorte Kuta, Legian, Seminyak, Sanur und Canggu standen Hotels, Gästehäuser und Villen nach anhaltendem tropischem Dauerregen teils hüfthoch unter Wasser.

Auch Dutzende Urlauber evakuiert

Die Zeitung „Bali Sun“ berichtete, die Insel erlebe eine der heftigsten Regenzeiten seit Jahren. Einsatzkräfte mussten mit Schlauchbooten zahlreiche Bewohner und Dutzende Reisende in Sicherheit bringen. Anwohner nutzten lokalen Medien zufolge teilweise Surfbretter und Kajaks, um sich selbst und ihre Haustiere vor den Fluten zu retten.

Plattform X

Die SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichert

Um Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.

Die Behörden meldeten auch mehrere Erdrutsche und umgestürzte Bäume. Entlang des Badung-Flusses heulten in der Nacht Sirenen, die vor weiter steigenden Pegeln warnten. Für manche Urlauber bedeutet das verlegte Unterkünfte und geänderte Reisepläne. Gäste wurden teilweise in andere Hotels umquartiert, andere brachen ihren Aufenthalt vorzeitig ab. Zudem wird vor erheblichen Verkehrsbehinderungen auf dem Weg zum Flughafen Ngurah Rai gewarnt – Reisende sollen deutlich mehr Zeit einplanen.

Heftiger Regen möglicherweise bis April

Der Starkregen hatte am Wochenende eingesetzt und zu Wochenbeginn noch zugenommen. Die örtliche Wetterbehörde warnt vor weiteren kräftigen Schauern - möglicherweise bis in den April. Eigentlich sind die Monate von Dezember bis Februar die regenreichsten, danach klingen die Monsun-Niederschläge normalerweise langsam ab. Doch in diesem Jahr hat die Regenzeit Bali ungewöhnlich früh und besonders heftig getroffen.

Vor allem beliebte Urlaubsorte im Süden der Insel sind betroffen.
Vor allem beliebte Urlaubsorte im Süden der Insel sind betroffen. Dicky Bisinglasi/XinHua/dpa

Die „Insel der Götter“ zählt zu den beliebtesten Reisezielen Südostasiens: Surfer-Strände, Reisterrassen, hinduistische Tempel, Yoga-Retreats und vergleichsweise günstige Preise begeistern Besucher aus aller Welt. Nach Angaben der Provinzverwaltung reisten 2025 rund 7,1 Millionen internationale Gäste nach Bali - bei einer Einwohnerzahl von nur etwas mehr als vier Millionen.

© dpa-infocom, dpa:260225-930-732701/1

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: