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Unwetter in den USA:Mindestens 30 Tote bei Tornado

Drei Tote bei Tornado im US-Bundesstaat Mississippi

Ein gewaltiger Tornado ist über den US-Bundesstaat Mississippi gefegt. Mehrere Menschen kamen ums Leben, Häuser wurden zerstört.

(Foto: Mike Evans/dpa)
  • Heftige Stürme und Gewitter sind über den Süden der USA gezogen.
  • Allein im US-Staat Mississippi sind dabei mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen.
  • Die nationale Wetterbehörde warnt vor weiteren Unwettern.

Schwere Stürme und Tornados haben im Süden der USA gewütet. Allein im US-Bundesstaat Mississippi sind mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen, wie der dortige Katastrophenschutz am Montag mitteilte.

Hinzu kämen Verletzte, hieß es. Viele Häuser seien beschädigt oder zerstört, Straßen wegen herumliegender Trümmerteile geschlossen worden. Mindestens 72 000 Menschen seien ohne Strom. Die Katastrophenschutzbehörde betonte, es handele sich um vorläufige Zahlen.

In South Carolina kamen neun Menschen ums Leben, wie Gouverneur Henry McMaster sagte. In Georgia wurden acht Personen getötet und in Arkansas und North Carolina starben weitere Menschen unter umgestürzten Bäumen und in eingestürzten Gebäuden.

Mississippis Gouverneur Tate Reeves rief den Notstand aus. "Während wir an diesem Ostersonntag an Tod und Auferstehung denken, haben wir den Glauben, dass wir alle zusammen auferstehen werden", schrieb er auf Twitter. Die Oster-Stürme seien katastrophal, aber sein Bundesstaat lasse sich nicht unterkriegen.

Die nationale Wetterbehörde NOAA hatte zuvor vor möglichen Windgeschwindigkeiten von bis zu 330 Kilometern pro Stunde gewarnt. Es handle sich um sich ein "außergewöhnlich seltenes Ereignis", hieß es.

Auch in anderen Bundesstaaten kam es durch Wirbelstürme zu Schäden. In Bergregionen gab es Erdrutsche und Überschwemmungen. Von Texas bis nach Maine hatten fast 1,3 Millionen Kunden der Elektrizitätswerke keinen Strom, wie die Webseite poweroutages.us berichtete.

Weitere Unwetter am Ostermontag erwartet

Die Gouverneurin von Alabama, Kay Ivey, hatte bereits im Vorfeld den Notstand erklärt. Es wird erwartet, dass sich die Unwetter weiter bis Georgia, South Carolina und North Carolina im Südosten ausbreiten. Weitere Staaten im Süden der USA waren Medienberichten zufolge bereits im Tagesverlauf von heftigen Unwettern betroffen. In Texas war demnach bereits am Morgen ein Tornado bestätigt worden. Im Bundesstaat Louisiana hatten heftige Stürme den Berichten zufolge rund 300 Häuser beschädigt oder ganz zerstört. Jeweils Zehntausende Haushalte in Louisiana, Mississippi und Alabama waren zeitweise ohne Strom.

Auch für den Ostermontag werden in weiten Teilen der USA weitere Unwetter erwartet.

© SZ/dpa/AP/lot/ick
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