bedeckt München 14°
vgwortpixel

Unglück:Zwölf Tote bei Flugzeugabsturz in Costa Rica

Die Unglücksstelle in einem Waldstück.

(Foto: Costa Rica's Civil Aviation press office via AP)

Die Cessna ist kurz nach dem Start in einem Waldgebiet abgestürzt. Beide Piloten und zehn Touristen aus den USA sind ums Leben gekommen.

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs sind im Westen von Costa Rica zehn Touristen aus den USA und zwei einheimische Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Die Maschine sei nahe Punta Islita in der Provinz Guanacaste an der Pazifikküste in den Bergen abgestürzt und in Flammen aufgegangen, teilten die Sicherheitsbehörden des mittelamerikanischen Landes am Sonntag mit.

Präsident Luis Guillermo Solís sprach den Angehörigen sein Beileid aus und versprach eine gründliche Untersuchung des Unglücks. "Die Regierung wird die Familien der Opfer mit allem Nötigen unterstützen", schrieb der Staatschef auf Twitter. "Das Volk von Costa Rica bezeugt seine Solidarität."

Unter den Opfern waren mehrere Angehörige einer Familie, die in einem Hotel in Punta Islita Urlaub machten. Zudem kamen die beiden Piloten des privaten Flugunternehmens bei dem Unglück ums Leben. Einer der Piloten war ein Cousin von Costa Ricas früherer Staatschefin Laura Chinchilla, wie die Ex-Präsidentin am Sonntag bestätigte.

Medienberichten zufolge hatte das Flugzeug Probleme beim Start und stürzte kurz darauf ab. Offenbar gelang es den Piloten nicht, zügig genug an Höhe zu gewinnen und das Flugzeug über die Bergkette zu steuern. Die Maschine vom Typ Cessna 208B Grand Caravan sollte die Urlauber zum Flughafen Juan Santamaría nahe der Hauptstadt San José bringen.

Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftszweig in Costa Rica. Die abwechslungsreiche Natur mit Regen- und Mangrovenwäldern, Savannen, Stränden und Vulkangebieten zieht jedes Jahr zahlreiche Urlauber in das kleine Land.

© SZ.de/dpa/jsa
Zur SZ-Startseite