Süddeutsche Zeitung

Unglück in Tibet:83 Minenarbeiter bei Erdrutsch verschüttet

Beim Abgang riesiger Erdmassen sind nahe der tibetischen Haupstadt Lhasa 83 Arbeiter verschüttet worden. Zwei Millionen Kubikmeter Erde, Schlamm und Steine rutschten ins Tal. Mehr als 1000 Einsatzkräfte sind auf der Suche nach Opfern.

Ein großer Erdrutsch hat in Tibet 83 Arbeiter verschüttet. Das Unglück ereignete sich in einem Bergbaugebiet im Kreis Maizhokunggar nahe der tibetische Hauptstadt Lhasa, wie die chinesiche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Die Opfer seien Arbeiter einer Tochterfirma der China National Gold Corporation.

Das betroffene Gebiet sei drei Kilometer lang, so die Agentur weiter. Zwei Millionen Kubikmeter Erde, Schlamm und Steine seien ins Tal gerutscht, schrieb Xinhua. Mehr als 1000 Helfer, darunter Polizei, Feuerwehr und andere Retter, seien im Einsatz. Die Bergungskräfte suchten auch mit 15 Spürhunden nach Überlebenden.

Der Unglücksort liege in einer Höhe von 4600 Meter, berichtete Xinhua. Staats- und Parteichef Xi Jinping und Ministerpräsident Li Keqiang hätten zu besonderen Anstrengungen aufgerufen, um die Verschütteten zu bergen.

Bestens informiert mit SZ Plus – 14 Tage kostenlos zur Probe lesen. Jetzt bestellen unter: www.sz.de/szplus-testen

URL:
www.sz.de/1.1636364
Copyright:
Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH / Süddeutsche Zeitung GmbH
Quelle:
Süddeutsche.de/dpa/rela/goro
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über Süddeutsche Zeitung Content. Bitte senden Sie Ihre Nutzungsanfrage an syndication@sueddeutsche.de.