Unglück in OstfrieslandHohe Anteilnahme nach Tod von Dreijährigem im Spielsand

Beim Spielen im Sand ist ein Dreijähriger ums Leben gekommen. (Symbolbild)
Beim Spielen im Sand ist ein Dreijähriger ums Leben gekommen. (Symbolbild) Fernando Gutierrez-Juarez/dpa

Ein Kind, das das Leben auf dem Land liebte – so erinnert eine Spendenseite an den Dreijährigen aus Grotegaste. Viele spenden Geld, um der Familie in der Trauer zu helfen.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

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Grotegaste (dpa/lni) - Nach dem tragischen Tod eines Dreijährigen in Ostfriesland, der beim Spielen im Sand erstickte, zeigen viele Menschen große Anteilnahme. Auf einer Spendenseite wird im Namen der Angehörigen um Unterstützung für die Familie gebeten. Bis Samstagvormittag kamen mehr als 62.000 Euro zusammen, verteilt auf rund 2.800 Spenden. Mehrere Medien berichteten darüber.

„Das Leben auf dem Land mit jeder Faser gelebt“

Initiiert wurde die Aktion der Spendenseite zufolge von den Geschwistern der Mutter des Dreijährigen. Sie beschreiben das Kind als einen fröhlichen und frechen Jungen, „der Trecker über alles liebte, seine eigenen Hühner hatte, Dinosaurier bestaunte und das Leben auf dem Land mit jeder Faser gelebt hat“. Für seine Eltern und seine Schwester stehe die Welt still.

Das Geld werde gesammelt, um die Kosten für Trauerfeier und Beerdigung, Ausfallzeiten im Beruf sowie laufende Kosten auf dem Hof zu tragen, damit die Familie Zeit zum Trauern habe, heißt es in dem Aufruf.

Junge fiel in selbst gebuddeltes Sandloch

Eine Obduktion hatte ergeben, dass das Kind im Sand erstickte. Ermittlungen zufolge fiel der Dreijährige am Dienstag beim Spielen im elterlichen Garten in Grotegaste bei Leer kopfüber in ein selbst gebuddeltes Sandloch. Die Mutter fand ihren ohnmächtigen Sohn und alarmierte den Rettungsdienst. Das Kind wurde ins Krankenhaus nach Oldenburg gebracht, doch jede Hilfe kam zu spät.

Das Todesermittlungsverfahren werde geschlossen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Oldenburg gestern. Auch die Staatsanwaltschaft Aurich wird ihre Ermittlungen zu dem Vorfall voraussichtlich einstellen.

© dpa-infocom, dpa:260509-930-56648/1

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