Unfall Lehrling von Flugzeug-Propeller erschlagen

Schrecklicher Tod auf einem Osnabrücker Flugplatz: Bei Arbeiten an einem Flugzeug ist ein 20-jähriger Lehrling von einem rotierenden Propeller tödlich verletzt worden.

Ein 20-jähriger Auszubildender ist auf dem Gelände einer Flugzeugwerft in Osnabrück vom Propeller einer einmotorigen Maschine erschlagen worden. Nach Angaben der Polizei geriet der Auszubildende bei Reparaturarbeiten an einer Maschine des Herstellers Beechcraft in den rotierenden Propeller und erlitt tödliche Verletzungen.

Der Auszubildende geriet bei Reparaturarbeiten in den rotierenden Propeller einer Maschine. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung.

(Foto: Foto: dpa)

Der 20-Jährige aus dem münsterländischen Drensteinfurt war nach Polizeiangaben Auszubildender zum Mechaniker. Er starb noch am Unfallort an seinen schweren Verletzungen.

Der Hergang des Geschehens war zunächst unklar. "Es werden alle möglichen Zeugen vor Ort vernommen", sagte ein Polizeisprecher. Staatsanwaltschaft und Polizei nahmen Ermittlungen auf. Es bestehe der Verdacht der fahrlässigen Tötung. Auch ein Mitarbeiter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen aus Braunschweig kam zum Unfallort.

Das Unglück ereignete sich auf dem Flugplatz Atterheide, einem kleinen Verkehrslandeplatz vor den Toren Osnabrücks. Der Flugplatz wird oft von Geschäftsreisenden benutzt und kann ganzjährig von Maschinen mit einem Gewicht von bis zu 5,7 Tonnen angeflogen werden.