Süddeutsche Zeitung

Nahe Wöbbelin:Schweres Busunglück in Mecklenburg-Vorpommern

Auf der Autobahn 24 nahe Wöbbelin ist am frühen Samstagmorgen ein Bus von der Fahrbahn abgekommen, es gab mehrere Verletzte.

Auf der Autobahn 24 nahe Wöbbelin in Mecklenburg-Vorpommern hat sich am frühen Samstagmorgen ein schwerer Busunfall ereignet. 31 Menschen seien verletzt worden, drei davon schwer, diese schwebten aber nicht in Lebensgefahr, sagte ein Polizeisprecher in Rostock. Später korrigierte er die Zahl der Schwerverletzten auf einen.

Über die Verletztenzahlen gab es zunächst unterschiedliche Informationen. Das Unternehmen Flixbus bestätigte der Deutschen Presse-Agentur nur drei Verletzte. Alle Insassen des Busses, laut Flixbus 30 Fahrgäste und zwei Fahrer, seien vorsorglich in Krankenhäuser gekommen. Bis auf einen seien sie alle bis zum Nachmittag wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden, bestätigte später auch der Polizeisprecher. Manche der Passagiere hatten offenbar lediglich Schürfwunden.

Der Bus war zwischen Prag und Hamburg unterwegs und gegen 5.45 Uhr zwischen den Anschlussstellen Wöbbelin und Hagenow rechts von der Straße abgekommen und umgekippt. In dem Fahrzeug hätten deutsche, tschechische, rumänische, türkische, albanische, britische, indische, ägyptische und chinesische Staatsangehörigegesessen. Kinder seien nicht dabei gewesen, so die Polizei.

Die Unfallursache werde noch ermittelt. Möglicherweise handele es sich um Sekundenschlaf des Fahrers, erklärte die Polizei. Von Sekundenschlaf ist die Rede, wenn jemand unvermittelt kurz einnickt. Demnach herrschten zum Unfallzeitpunkt normale Witterungsverhältnisse."Wir können bestätigen, dass die Lenk- und Ruhezeiten eingehalten wurden", sagte ein Flixbus-Sprecher.

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