Umfrage Schlechter Sex - und tschüss!

Wenn's im Bett nicht läuft, ist das für viele Deutsche ein Trennungsgrund. Das ist aber nicht die einzige Gefahr für eine Partnerschaft.

56 Prozent der Deutschen würden sich trennen, wenn der Sex schlecht wäre und der Partner nicht bereit, etwas daran zu ändern. Das ist ein Ergebnis der repräsentativen Studie der Zeitschrift Cosmopolitan.

Nur knapp 30 Prozent sind demnach in ihrem Liebesleben wunschlos glücklich. Immerhin jeder Dritte ist mit dem Partner unzufrieden (31 Prozent). Grund ist meist das Gefühl, dieser bemühe sich nicht mehr ausreichend. Mehr Zeit und mehr Abwechslung beim Sex wünschten sich vier von zehn Befragten.

Romantische Träumereien und Sadomaso-Spielchen

Auch zur Selbstbefriedigung liefert die Umfrage interessante Zahlen: Fast 60 Prozent der Männer stellen sich dabei eine heiße Spielerei mit mehreren vor, Frauen lieben zu 64 Prozent romantische Träumereien. Neun von zehn Befragten sagten gleichzeitig, dass ihre Fantasien reizvoller waren als deren Verwirklichung.

Ein Viertel der Deutschen ist scharf auf Sadomaso-Spielchen, und 15 Prozent der Frauen suchen den gedanklichen Lustkick beim Sex mit einem Unbekannten.

Bei Problemen im Bett sprechen Frauen mit ihren Freundinnen (21 Prozent), Männer holen sich im Internet-Chat Rat (16 Prozent) oder lesen in einem Buch nach. Fast 80 Prozent aller Befragten gaben an, dass ihnen das Reden über Sex grundsätzlich unangenehm ist.

Insgesamt befragte das Meinungsforschungsinstitut Gewis 1073 Männer und Frauen zwischen 20 und 50 Jahren.