Leute:"Ich verstehe es bis heute nicht"

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Leute: Psy, hier im Jahr 2012 auf dem Höhepunkt seines Erfolgs mit dem Lied "Gangnam Style".

Psy, hier im Jahr 2012 auf dem Höhepunkt seines Erfolgs mit dem Lied "Gangnam Style".

(Foto: GREG WOOD/AFP)

Psy ist weiterhin verwirrt über den Erfolg seines Welthits "Gangnam Style", Prinzessin Kate will mehr Aufmerksamkeit für Kleinkinder, Anne Hathaway hatte keinen Plan B, und Ulrich Wickert wird 80.

Psy, 44, ist weiterhin verwirrt über den Erfolg seines Hits "Gangnam Style". Der Song erreichte 2012 weltweit Spitzenplatzierungen in den Charts, er verhalf dem K-Pop zum Durchbruch unter anderem in Amerika und wurde bei Youtube mittlerweile mehr als 4,6 Milliarden Mal abgerufen. Er habe jahrelang versucht, dem ersten Hit nachzueifern. "Lass mich einfach noch einen weiteren machen", habe er sich immer wieder gesagt. So richtig funktioniert hat das nicht. "Die Songs werden von derselben Person geschrieben, die Tanzbewegungen sind von derselben Person und sie werden von derselben Person aufgeführt. Alles ist gleich, also was war so besonders an diesem einen Song?", sagte Psy, der heute ein eigenes Label in Südkorea betreibt, der New York Times. "Ich verstehe es bis heute nicht."

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(Foto: IMAGO/i Images)

Kate, 40, Princess of Wales, will mehr Aufmerksamkeit auf Lücken und Schwächen in der frühkindlichen Erziehung lenken. "Es wird nicht genug getan", schrieb die 40-Jährige in einem Gastbeitrag in der britischen Tageszeitung The Telegraph. "Wenn wir eine gesündere und glücklichere Gesellschaft für künftigere Generationen schaffen wollen, müssen wir die einzigartige Bedeutung der ersten fünf Jahre des Lebens anerkennen und verstehen", so Kate weiter. Das Gehirn entwickle sich in dieser Zeit schneller als in jeder anderen Lebensphase, wie die Wissenschaft mittlerweile wisse.

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(Foto: Sonia Moskowitz Gordon/dpa)

Anne Hathaway, 40, Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin, hatte nie einen Plan B. "Ich bin ein Mensch, der sich klare Ziele setzt, und schon von jungen Jahren an hatte ich das Ziel, dass ich Schauspielerin werden will. Es gab da keine Alternativen - weder Ärztin noch Meeresforscherin", sagte sie der Augsburger Allgemeinen.

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(Foto: Jonas Walzberg/dpa)

Ulrich Wickert, noch 79, TV-Journalist und Autor, findet, dass Deutsche von den Franzosen und Franzosen von den Deutschen lernen könnten. "Was ich an den Franzosen im Täglichen liebe, sind zwei Dinge: der Humor - l'esprit. Und die Diskretion - man drängt sich dem anderen nicht auf", sagte der frühere "Tagesthemen"-Moderator der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. "Die Franzosen könnten von uns Deutschen durchaus klassische Tugenden wie Ordnung lernen. Außerdem beneiden sie uns um unsere Regionen als kulturelle und wirtschaftliche Zentren - bei ihnen ist Paris ja alleiniger Mittelpunkt. Vielleicht könnten sich Franzosen also von unserer Kultur der Vielfalt etwas abgucken." Wickert, der als Diplomatensohn teilweise in Paris aufwuchs und später als Leiter des ARD-Studios von dort berichtete, hat kürzlich seinen siebten Jacques-Ricou-Krimi mit dem Titel "Die Schatten von Paris" veröffentlicht. Mit seiner Ehefrau Julia Jäkel und zwei Kindern lebt er in Hamburg und Südfrankreich. Am kommenden Freitag wird er 80 Jahre alt.

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