Überschwemmung in SüdkoreaIm Schlamm erstickt

Die schlimmsten Regenfälle seit einem Jahrhundert haben Südkorea ins Chaos gestürzt: Der Verkehr liegt lahm, die Stromversorgung ist unterbrochen. Dutzende Menschen kamen in den Fluten und zahlreichen Schlammlawinen um.

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Die schlimmsten Regenfälle seit einem Jahrhundert haben Südkorea ins Chaos gestürzt: Der Verkehr liegt lahm, die Stromversorgung ist unterbrochen. Dutzende Menschen kamen in den Fluten und zahlreichen Schlammlawinen um. Es waren die heftigsten Regenfälle in Südkorea seit einem Jahrhundert, die am Dienstagabend über das Land hereinbrachen - und sie kosteten bislang mindestens 44 Menschen das Leben. Dutzende Menschen werden noch vermisst. Besonders schwer betroffen ist die Provinz Chuncheon im Norden des Landes. In Gwangju trat ein Fluss über die Ufer und verwüstete den 40 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Seoul gelegenen Ort.

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Schlammlawinen brachten das öffentliche Leben zum Erliegen; auf den überfluteten Straßen herrschte Chaos. In mehr als 126.000 Gebäuden war die Stromversorgung auch am Donnerstag noch unterbrochen.

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Die schlammigen Wassermassen verwüsteten Wohnhäuser und Geschäfte. Nach Behördenangaben sind landesweit 1400 Häuser überflutet. Die Aktienkurse von Versicherungen brachen ein - Anleger befürchten Millionenschäden.

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Helfer retten Eingeschlossene und suchen weiter nach Überlebenden. Tausende Helfer sind im Einsatz. Mehr als 4000 Polizisten und 1500 Soldaten wurden mobilisiert, um die chaotische Lage unter Kontrolle zu bringen.

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In Chuncheon begrub eine Schlammlawine mehrere Häuser - darunter auch eine Pension. Dort waren Studenten untergebracht, die gerade ihren Freiwilligendienst leisteten. Zehn von ihnen kamen in den Schlammmassen um.  "Ich schlief im zweiten Stock der Pension, als ich den donnerartigen Lärm eines Erdrutsches  hörte", sagte ein geretteter Student der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap. "Die Treppe stürzte ein und ich wurde unter Schlamm begraben."

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Via Bloomberg

Auch die Hauptsadt Seoul war von den schweren Regenfällen betroffen. Der Fluss Han trat über die Ufer und überschwemmte zahlreiche Straßen in der Zehn-Millionen-Metropole.

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Autofahrer wurden in ihren Fahrzeugen von den Wassermassen überrascht. Während manche vor der Flut flohen, ...

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... konnten andere nur notdürftig Schutz suchen - etwa auf dem Dach des eigenen Autos.

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Die Wassermassen hinterlassen Autrowracks, Ruinen, Verletzte und Tote. Die Polizei in der Hauptstadt rief den Notstand aus.

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Die finanziellen Schäden sind immens, die Opfer werden noch gezählt. Derzeit melden die Behörden mindestens 44 Tote und Dutzende mehr Verletzte. Fast 5000 Menschen sind obdachlos.

© sueddeutsche.de/dpa/dapd/leja - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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