Trauerarbeit im Stadion"Eine Frage des Anstands"

Duisburg trauert um die 21 Todesopfer bei der Love-Parade. Tausende versammeln sich im Stadion der Stadt. Erste Reaktionen.

Eine Woche nach der Tragödie bei der Loveparade haben Angehörige, Rettungskräfte und Politiker am Samstag der 21 Opfer gedacht. Bei der zentralen Trauerfeier in der Salvatorkirche in Duisburg wandten sich der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, mit tröstenden Worten an die Hinterbliebenen und fanden nachdenkliche und mahnende Sätze in Richtung der Verantwortlichen.

Um der erwarteten großen Anteilnahme in der Bevölkerung zu entsprechen, wird der Gottesdienst in 14 Kirchen im Stadtgebiet übertragen - und in die MSV-Arena, wo sich entgegen der Planungen allerdings nicht mehr als 1500 Menschen versammelten.

Bild: dpa 31. Juli 2010, 14:382010-07-31 14:38:44 © sueddeutsche.de/grc/cag