Tracking„Beziehungen werden längst getrackt“

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Früher hat man höchstens ins Tagebuch geschrieben, wie gut man geschlafen hat oder wie lang man gelaufen ist. Heute wird das alles durchgetrackt.
Früher hat man höchstens ins Tagebuch geschrieben, wie gut man geschlafen hat oder wie lang man gelaufen ist. Heute wird das alles durchgetrackt. Bebeto Matthews/AP

Smarte Uhren, Matratzen oder Kondome – immer mehr Menschen erfassen fast alles in ihrem Leben in Zahlen. Worin der Reiz liegt und was die Irrtümer dabei sind, erklärt der Soziologe Stefan Selke.

Interview von Nadja Lissok

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Auf dem Bildschirmhintergrund sind die sanften Hügel des Schwarzwalds zu erkennen, als sich Stefan Selke zum verabredeten Interview einschaltet. Er will später noch raus in die Natur, erzählt er, wohl weg von den Maschinen, die unser Leben täglich in Zahlen umwandeln. Der Soziologe erforscht an der Hochschule Furtwangen, wie die digitale Selbstvermessung unser Leben beeinflusst.

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