Torontos umstrittener Bürgermeister:Rob Ford an Krebs erkrankt

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Toronto Mayor Ford participates in a mayoral debate hosted by the Canadian Tamil Congress in Scarborough

Seit Mittwoch befindet sich Torontos Bürgermeister Rob Ford im Krankenhaus.

(Foto: REUTERS)

Bei Torontos umstrittenem Bürgermeister Rob Ford wurde Magenkrebs diagnostiziert. Nun verzichtet er auf eine Kandidatur für eine weitere Amtszeit - stattdessen tritt sein Bruder für ihn an.

  • Torontos Bürgermeister Rob Ford ist an Magenkrebs erkrankt. Seit Mittwoch befindet er sich in einer Klinik.
  • Ford verzichtet daher auf eine Kandidatur für eine weitere Amtszeit, stattdessen wird nun sein Bruder Doug für ihn antreten.

Verzicht auf eine Kandidatur

Der umstrittene kanadische Politiker Rob Ford ist an Krebs erkrankt. Er verzichtet daher auf eine Kandidatur für eine weitere Amtszeit als Bürgermeister der Millionenstadt Toronto. Ford erklärte in einem offenenen Brief, dass er zur Wahl des Stadtoberhaupts am 27. Oktober nicht antreten und sich stattdessen um seine Gesundheit kümmern werde. Bei dem 45-Jährigen wurde Magenkrebs diagnostiziert.

Seit Mittwoch befindet Ford sich in einer Klinik. Einem Krankenhaussprecher zufolge habe er seit drei Monaten Bauchschmerzen, die in den vergangenen 24 Stunden schlimmer geworden seien. Im Krankenhaus sei der Tumor entdeckt worden.

Fords Bruder springt ein

Ford kündigte an, dass sich sein Bruder Doug an seiner Statt zur Wahl des Bürgermeisters stellen werde. Der Name des 49-jährigen Kommunalpolitikers wurde am Freitag in letzter Minute auf die Kandidatenliste gesetzt. Dieser äußerte sich bereits zur Erkrankung seines Bruders und teilte auf einer Pressekonferenz mit, Rob sei optimistisch und guter Laune.

Turbulente Vergangenheit

Ford hatte Anfang November nach hartnäckigem Leugnen gestanden, Crack konsumiert und jahrelang illegale Drogen gekauft zu haben. Zudem entschuldigte er sich für wiederholte Ausfälle unter Alkoholeinfluss. Der Stadtrat entzog ihm einen Großteil seiner Machtbefugnisse. Ford absolvierte einen zweimonatigen Aufenthalt in einer Entzugsklinik, der Medienberichten zufolge von weiteren Verhaltensauffälligkeiten überschattet wurde. Nach seiner Rückkehr ins Amt beteuerte Ford, er befinde sich auf einem "langen Weg der Gesundung".

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