Makoto Ueda ist ein echter Fachmann für leere Häuser. Sein ganzes Berufsleben dreht sich um die Akiya, so heißt Leerstand auf Japanisch. Denn Makoto Ueda ist der Akiya-Beauftragte der Präfektur Tokio, in der nach offiziellen Zahlen 10,9 Prozent aller Häuser und Wohnungen leer stehen, also insgesamt ungefähr 900 000, so viele wie nirgendwo sonst in Japan.
TokioDie Stadt der verlassenen Häuser
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In Tokio stehen 900 000 Häuser und Wohnungen leer. Luxusappartements ebenso wie halb verrottende Geistergebäude. Die Gründe sind vielfältig, manchmal steckt ein längst vergangener Mord dahinter.
Von Thomas Hahn, Tokio

Japan:Der Geisterdetektiv, der noch nie einen Geist gefunden hat
Kazutoshi Kodama überprüft, ob in japanischen Häusern die Geister von Ermordeten herumspuken. Begegnet ist er noch keinem – und genau deshalb vertrauen ihm die Kunden. Über einen Mann mit einem gespenstisch guten Geschäftsmodell.
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