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Todesurteil in Texas vollstreckt:Mann nach dreimaligem Aufschub hingerichtet

Er beteuerte bis zuletzt seine Unschuld: Der wegen Mordes zum Tode verurteilte Cleve Foster ist jetzt in Texas hingerichtet worden. Zuvor hatte der Oberste Gerichtshof die Vollstreckung des Urteils drei Mal ausgesetzt - einen vierten Einspruch lehnte das Gericht jedoch ab.

Drei Mal durfte er noch hoffen, drei Mal wurde die Vollstreckung des Todesurteils gegen Cleve Foster im US-Bundesstaat Texas ausgesetzt - einen vierten Hinrichtungaufschub lehnte der Oberste Gerichtshof jetzt jedoch ab. Der wegen Mordes verurteilte 48-Jährige ist am Dienstag durch die Giftspritze hingerichtet worden.

Undated handout photo of Cleve Foster

Er soll an der Entführung und Erschießung einer sudanesischen Einwanderin beteiligt gewesen sein. Dafür wurde Cleve Foster in Texas zum Tode verurteilt. 

(Foto: REUTERS)

Foster hatte bis zuletzt seine Unschuld beteuert. Vor zehn Jahren soll er an der Entführung und Erschießung einer 30-jährigen Einwanderin aus dem Sudan beteiligt gewesen sein und wurde dafür, zusammen mit einem mutmaßlichen Komplizen, zum Tode verurteilt.

Sein Freund, Sheldon Ward, hatte jedoch erklärt, die 30-jährige Frau 2002 nach einem Abend in einer Bar in Fort Worth bei Dallas unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol alleine getötet zu haben. Ward starb im Gefängnis an Krebs.

Die Hinrichtung von Cleve Foster war in diesem Jahr die neunte in Texas und die 30. in den USA insgesamt.

© Süddeutsche.de/AFP/dapd/vks
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