Timothée Chalamet, 29, Schauspieler, hat der Royal Opera und dem Royal Ballet ungewollt zu einem Ticketverkauf-Boom verholfen. In einem Interview mit der Times dankte der Chef des Royal Opera House in London, Alex Beard, 59, dem Hollywoodstar für seine abwertenden Bemerkungen über Ballett und Oper. Chalamet hatte im März gesagt, er sei froh, im Kino zu arbeiten und nicht im Opern- oder Ballettbetrieb, „wo es heißt: Haltet das am Leben, obwohl sich eigentlich niemand mehr dafür interessiert“. Er fügte schnell hinzu: „Mit allem Respekt für alle Ballett- und Opernleute da draußen.“ Seine Äußerungen lösten damals Kritik aus – doch einige sahen darin auch eine Chance. Die Royal Opera und das Royal Ballet antworteten auf Instagram: „Schau dir mal an, was wir machen, Kumpel.“ Beard sagte nun der Times: „Unsere Ticketverkäufe bekamen einen sofortigen Schub. Also danke, Timmy!“ Auch die Seattle Opera nutzte die Bemerkungen und bot mit dem Promo-Code „TIMOTHEE“ Rabatte für eine Aufführung von „Carmen“ an.

Markus Lanz, 57, Moderator, empfindet Mitgefühl mit Christian Ulmen – „auf der Ebene der medialen Dimension“. Im Interview mit dem Stern sagte Lanz, die aktuelle Situation erinnere ihn an seine „Wetten, dass ..?“-Zeit. 2012 hatte er die Nachfolge von Thomas Gottschalk angetreten und sei „plötzlich der Buhmann der Nation“ gewesen. Der mediale Druck sei „brutal“ gewesen. „Ganz anderer Kontext, aber der Mechanismus, die Wut, die vor allem über Social Media kommt, das erinnert mich an den Fall Ulmen/Fernandes.“ Er habe keinen Grund, an der Berichterstattung zu zweifeln, „aber auf einer rein menschlichen Ebene“ empfinde er nicht nur Mitgefühl mit Collien Fernandes, sondern auch mit dem Rest der Familie, mit der Tochter, die weiter zur Schule gehen müsse. „Für Eltern und Geschwister, die alle weiter ihr Leben leben müssen und nun morgens beim Bäcker angestarrt werden. Und ganz zum Schluss und ausdrücklich nur auf der Ebene dieser medialen Dimension auch mit Christian Ulmen.“ Was dieser dem Vernehmen nach gemacht habe, sei „völlig indiskutabel, aber nicht repräsentativ für ein ganzes Geschlecht“. Lanz sagte, er hoffe, „dass er wenigstens einen Freund hat, der ihn anruft und fragt, wie es ihm geht“.

Bill Kaulitz, 36, Sänger, hat sich einen Herzenswunsch erfüllt: Er war Telefonjoker bei „Wer wird Millionär?“. In der Folge, die am 20. April ausgestrahlt wird und beim Streamingportal RTL+ bereits abrufbar ist, hatte Kandidatin Sylvia Schindler ihn auf ihrer Joker-Liste stehen. „Was ist denn heute hier los? Bill Kaulitz ist Ihr Joker? Wie sind Sie denn an den gekommen?“, fragte Moderator Jauch ungläubig. Die Kandidatin antwortete: „Indem ich ihn einfach frage – und er sagt: Ja, würde ich gerne machen. Weil er immer schon Telefonjoker sein wollte.“ Schindler griff dann aber auf einen anderen Joker zurück: Eckhard Freise, 81, den ersten Millionengewinner der Show. Auch er konnte die 4000-Euro Frage nicht beantworten. Die Kandidatin kam selbst auf die Lösung, schied aber bei der nächsten Frage aus. Sie bat daraufhin Jauch, den Tokio-Hotel-Star trotzdem anzurufen, denn dieser habe sich in Los Angeles extra früh den Wecker gestellt. „Günther, dass du mich mal anrufst, finde ich auch schön“, freute Kaulitz sich. Die Frage – außer Konkurrenz – beantwortete er zu Jauchs Überraschung richtig.

Marie Mouroum, 33, Hollywood-Stuntfrau, hat ihre bisher härteste Actionszene gemeistert: Sie ist Mutter geworden. Unter ein Foto auf Instagram mit ihrem Baby schrieb die gebürtige Berlinerin: „Habe gerade den größten Stunt meines Lebens hingelegt.“ Den Namen des Kindes verriet sie nicht. Ihren Post versah sie mit einem blauen Herz-Emoji. Mouroum ist seit ihrem 18. Lebensjahr im Stunt-Geschäft. Sie doubelte unter anderem Queen Latifah in „The Equalizer“ und Bond-Girl Lashana Lynch in „James Bond 007: Keine Zeit zu sterben“.

