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Tierpark Hagenbeck:Hamburger Tigerbabys erkunden die Welt

Der Tierpark Hagenbeck hat Nachwuchs bekommen. Heute dürfen die kleinen Sibirischen Tiger das erste Mal nach draußen.

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Sibirische Tigerbabys bei Hagenbeck

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Da fehlt noch einer: Vier flauschige Sibirische Tigerbabys haben heute zum ersten Mal ihr Freigehege im Tierpark Hagenbeck in Hamburg erkundet. Flauschig heißt auch: mit einem Fellkleid, das auf sibirische Kälte ausgelegt ist - bei knapp 25 Grad.

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Die Geschlechterverhältnisse beim Großkatzennachwuchs sind ausgeglichen: Genau zwei Männchen und zwei Weibchen sind am 15. Juni zur Welt gekommen. Eine lang ersehnte Geburt. Bei einem Wurf vor zwei Jahren hatten keines der drei Tigerjungen überlebt.

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Die Raubkatzen sind aktuell noch Vegetarier - nach knapp drei bis vier Monaten steigen sie von Milch auf Fleisch um.

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Ihre Eltern haben internationale Wurzeln: Tigermama Maruschka wurde im September 2011 in Russland geboren. Vater Yasha stammt aus Schweden und ist erst seit Juli 2016 im Tierpark Hagenbeck. Bis jetzt ist Maruschka noch alleinerziehend, wenn sich die Babys aber weiterhin so gut entwickeln, dürfen sie in voraussichtlich zwei Monaten ihren Vater im großen Gehege kennenlernen.

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Weltweit leben heute mehr Sibirische Tiger in Zoos als in freier Wildbahn. Laut dem WWF sind es noch rund 530 Tiere, die meisten davon im Osten Russlands, nur ein kleiner Teil im Nordosten Chinas. Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft die Art als "stark gefährdet" ein.

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In Zoos und Tiergärten leben laut dem Verband der Zoologischen Gärten weltweit mehr als eintausend Sibirische Tiger - inklusive der vier Babys in Hagenbeck. Namen haben die bis jetzt noch nicht. Bis zum 9. August kann jeder auf der Webseite des Zoos darüber abstimmen, wie sie heißen sollen.

© SZ.de/dpa/eca/dit

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