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Thaipusam in Singapur:Zum Wohlsein

A devotee has his tongue pierced during Thaipusam festival in Singapore

Während des Thaipusam lässt sich ein gläubiger Hinduist in Singapur die Zunge durchstechen.

(Foto: Edgar Su/Reuters)

Jedes Jahr um diese Zeit versammeln sich gläubige Hindus, um sich in Trance den Körper durchbohren zu lassen. Unter ihnen ist ein 28-Jähriger, der mit 106 Haken und zwei Spießen im Körper losmarschiert.

106 Haken also, durch Rücken und Brust. Und dazu zwei Spieße. Einer kommt quer durch die Wangen und der andere senkrecht durch die Zunge, sodass sie sich kreuzen. 108 Piercings, so will es der religiöse Brauch. "Da zählt mein Onkel ganz genau mit", sagt Kishan Thiruselvan, der am frühen Nachmittag den Tempel betritt, um sich hier durchbohren zu lassen. Ein wenig nervös wirkt der junge hagere Mann, aber doch nicht ängstlich. Gut, dass sein Onkel das macht. "Ich traue ihm, er hat die nötige Erfahrung", sagt der 28-jährige Tamile.

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