TerrorverdachtErmittlungen zu Sprengsatz vor Mamdanis Amtssitz in New York

Vor dem Amtssitz des New Yorker Bürgermeisters eskalierten Proteste. (Archivfoto)
Vor dem Amtssitz des New Yorker Bürgermeisters eskalierten Proteste. (Archivfoto) Michael Brochstein/ZUMA Press Wire/dpa

Vor der Residenz von Bürgermeister Zohran Mamdani prallen rechte Aktivisten und Gegendemonstranten aufeinander. Plötzlich fliegt ein „improvisierter Sprengsatz“. Wer hat ihn geworfen - und warum?

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

New York (dpa) - Bei Protesten vor dem Amtssitz von New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani ist nach ersten Erkenntnissen der Polizei ein „improvisierter Sprengsatz“ aus der Menge heraus geworfen worden. Er hätte Menschen ernsthaft verletzen oder töten können, sei aber nicht explodiert, teilte New Yorks Polizeichefin Jessica Tisch mit. 

Noch zwei weitere mutmaßliche Sprengsätze seien gefunden worden, einer in einem nahe dem Amtssitz abgestellten Auto. Der Sprengsatz, der geworfen wurde, habe den hochexplosiven Stoff TATP enthalten, sagte NYPD-Chefin Tisch bei einer Pressekonferenz. Der Vorfall werde, gemeinsam mit der Bundespolizei FBI, auf eine Verbindung zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hin untersucht.

Mamdani zufolge hatte der rechtsextreme Aktivist Jake Lang zum Protest vor dem Amtssitz des ersten muslimischen Bürgermeisters der Millionenmetropole aufgerufen. Dann habe es Gegenproteste gegeben und es sei zu gewaltsamen Zusammenstößen gekommen. Ersten Erkenntnissen der Ermittler zufolge stammte der Sprengsatz wohl aus den Reihen der Gegendemonstranten.

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Mamdani verurteilte den von „Fanatismus und Rassismus“ befeuerten Protest der Anhänger Langs und die gewaltsame Eskalation. Mindestens sechs Menschen wurden bei den Protesten festgenommen.

© dpa-infocom, dpa:260309-930-788538/2

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