Leute:"Ihr werdet manchmal Mist bauen"

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Leute: Taylor Swift spricht während einer Abschlussfeier der New York University im Yankee Stadium.

Taylor Swift spricht während einer Abschlussfeier der New York University im Yankee Stadium.

(Foto: Seth Wenig/dpa)

Taylor Swift erteilt mit neuem Doktortitel Ratschläge, Jacinda Ardern hat ihren Geschmackssinn verloren, und ein Ehepaar verrät, was es mit dem größten Lottogewinn der britischen Geschichte vorhat.

Taylor Swift, 32, US-Sängerin, gibt als Neu-Doktorin Lebenstipps. "Das Leben kann schwer sein, besonders wenn man versucht, alles auf einmal zu tragen", sagte sie im Yankee Stadium vor den versammelten Absolventinnen und Absolventen der New York University. Es sei wichtig zu wissen, was man loslassen müsse - etwa den Groll über Ex-Partner oder den Neid auf die Jobs anderer. Swift, die selbst nie auf einer Uni war und ihre Musikkarriere mit 15 Jahren begann, erhielt den Ehrendoktor in Kunstwissenschaften. Zum Abschluss erklärte sie den Studierenden: "Ihr werdet manchmal Mist bauen. Ich auch. Wenn ich das tue, werdet ihr höchstwahrscheinlich im Internet darüber lesen." Doch auch von den größten Rückschlägen erhole man sich. "Solange wir das Glück haben zu atmen, werden wir durchatmen, tief einatmen und ausatmen. Und ich bin jetzt Doktor, also weiß ich, wie das Atmen funktioniert."

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(Foto: Mark Mitchell/AP)

Jacinda Ardern, 41, neuseeländische Premierministerin, fehlt der fünfte Sinn. Vermutlich aufgrund einer Covid-19-Infektion hat sie aktuell keinen Geschmackssinn mehr. Am traditionellen Frühstück mit dem Finanzminister Grant Robertson anlässlich der Veröffentlichung des neuseeländischen Staatshaushalts nahm Ardern in diesem Jahr per Instagram-Livestream teil. An jenem Tag teilen sich Finanzminister und Premierministerin typischerweise die Spezialität Cheese Rolls von der Südinsel Neuseelands. "Sie schmecken sicher so gut wie immer", sagte Ardern, als sie in das Gebäck biss. "Aber wissen Sie was: Ich weiß es nicht, denn ich habe meinen Geschmackssinn vollständig verloren." Finanzminister Robertson antwortet mit einem Rat: "Denken Sie diesmal lieber über die Textur der Cheese Rolls nach als über den Geschmack."

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(Foto: Naoki Nishimura/imago images / Aflosport)

Shauna Coxsey, 29, britische Sportkletterin, erklimmt auch im neunten Monat Steilwände. "Ich bin eine schwangere Frau, die Entscheidungen trifft", sagte sie dem Guardian. Auf Instagram werde sie dafür angefeindet, sie zeigt sich dort auch kopfüber kletternd mit sichtbarem Bauch. Coxsey wisse, dass nicht jede kletternde Frau während ihrer Schwangerschaft weiter klettern könne, manche aber schon. "Ich glaube, dass es wichtig ist, solche positiven Erfahrungen zu teilen und zu zeigen, dass es möglich ist. Wir müssen nicht neun Monate auf dem Sofa rumsitzen."

Jess Thwaite, 44, britische Friseurin, und ihr Mann Joe Thwaite, 49, Vertriebsingenieur, haben sich geoutet. Und zwar als Gewinner des größten Lotto-Jackpots, den es in Großbritannien je gab. "Wir wollten unserem Umfeld nicht sagen: ,Das ist ein Geheimnis, behalte es für dich'", sagte Joe Thwaite am Donnerstag bei einer Veranstaltung des Lotterie-Unternehmens. Andererseits wäre es unmöglich gewesen, Freunde und Familienangehörige auf eine "unglaubliche Reise" einzuladen, ohne ihnen zu verraten, woher sie das Geld haben. Bevor das Paar auf Reisen geht, will es von dem Gewinn in Höhe von 184 Millionen Pfund (umgerechnet 217 Millionen Euro) zunächst das kaputte Dach auf ihrem Haus instand setzen. "Es gibt so viel zu tun", sagte Jess Thwaite. "Im Moment steht ein Eimer in unserem Flur, der bei Regen das tropfende Wasser auffängt."

In einer früheren Version dieses Artikels war die Meldung über die britische Sportkletterin Shauna Coxsey versehentlich mit der slowenischen Kletterin Janja Garnbret bebildert.

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