Taifun "Haiyan"Ein Land sucht nach Hoffnung

Noch immer müssen Hunderttausende auf den Philippinen hungern und dursten. Die Hilfslieferungen nach Taifun "Haiyan" laufen schleppend an, aber immerhin laufen sie nun an. Währenddessen müssen Rettungskräfte Tote ohne Zeremonie und Gebet beerdigen. Und das in einem Land mit sehr vielen Gläubigen.

Noch immer müssen Hunderttausende auf den Philippinen hungern und dursten. Die Hilfslieferungen nach Taifun "Haiyan" laufen schleppend an, aber immerhin laufen sie nun an. Währenddessen müssen Rettungskräfte Tote ohne Zeremonie und Gebet beerdigen. Und das in einem Land mit sehr vielen Gläubigen.

Das Ausmaß der Zerstörung ist nach wie vor gigantisch. Besonders ist die Stadt Tacloban auf der Insel Leyte von dem verheerenden Taifun betroffen. Dort hat der Taifun riesige Schneisen in die Landschaft geschlagen. Von den Folgen von "Haiyan" sind nach UN-Angaben mehr als elf Millionen Menschen betroffen, 660.000 verloren ihr Zuhause. Mindestens 2375 Menschen kamen nach offiziellen Angaben ums Leben.

Bild: REUTERS 14. November 2013, 15:132013-11-14 15:13:26 © Süddeutsche.de/AFP/dpa/Reuters/pauk/jst