Serie „Ein Anruf bei ...“„Meine Augen sind fast herausgesprungen“

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Shadi Nseir hat schon mal persönlich den Papst getroffen.
Shadi Nseir hat schon mal persönlich den Papst getroffen. privat

Shadi Nseir ist 2015 aus Syrien geflohen, arbeitet in einem Krankenhaus in Koblenz und malt nebenher. Dann entdeckt er im Urlaub in Rom plötzlich eines seiner Bilder in den Vatikanischen Museen.

Interview von Veronika Wulf

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Vor dem Krieg in Syrien war Shadi Nseir, 46, ein bekannter Künstler im Land, seine Bilder wurden in Galerien ausgestellt, und er arbeitete als Kunstdozent an der Universität. Heute lebt er in Koblenz, putzte erst in einem Krankenhaus, jetzt sterilisiert er dort OP-Werkzeug. Als er im Vatikan Urlaub machte, entdeckte er plötzlich eines seiner Bilder im Museum. Wie kam es dorthin? Als man Nseir am Nachmittag nach seiner Schicht erreicht, entschuldigt er sich erst mal für sein schlechtes Deutsch: Er sei sehr froh um seinen Job, habe aber kaum Kontakt zu Deutschen.

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