Indonesien Flutkatastrophe nach heftigen Regenfällen

Knapp 80 Menschen sind bei Sturzfluten im Osten Indonesiens ums Leben gekommen. Viele flohen und sind in Auffanglagern untergebracht.

In Indonesien sind durch Sturzfluten 79 Menschen ums Leben gekommen, 43 würden weiter vermisst. Nach Behördenangaben wurden bei dem Unglück in Papua, der östlichen Provinz Indonesiens, Dutzende weitere schwer verletzt. Es wird erwartet, dass die Opferzahl weiter steigen wird. Rettungsaktionen seien im Gange.

Die Katastrophe ereignete sich am Samstag in der von Bergen umgebenen Stadt Sentani nahe der Provinzhauptstadt Jayapura. Die Sentani-Region ist jene Region, die nahe des Sentani-Flughafens, einem wichtigen Verkehrsknoten auf der Insel Neuguinea.

Sintflutartige Regenfälle lösten Sturzfluten aus, durch die mindestens neun Häuser und zwei Brücken beschädigt wurden, wie der Behördensprecher bekanntgab. Seinen Worten zufolge waren die örtlichen Behörden bereits früher vor Überflutungsrisiken als Folge der Abholzung der angrenzenden Berge gewarnt worden.

Immer wieder sterben in Indonesien Menschen durch Fluten und Erdrutsche, über die die nationale Katastrophenbehörde "National Agency for Disaster Management" informiert. Vor diesem Erdrutsch starben allein in diesem Jahr mindestens 26 Menschen in Folge von heftigen Regenfällen und damit verbundenen Erdrutschen.