Stasi-Akten„Das ist ja genau das, was die Stasi wollte“

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Peter Keup am Stasi-Museum in Berlin Lichtenberg.
Peter Keup am Stasi-Museum in Berlin Lichtenberg. Friedrich Bungert

Der Blick in Akten der Stasi änderte für Peter Keup einst alles. Sein von ihm bewunderter Bruder hatte andere ausgehorcht, verraten. Dass bis heute Millionen Akten zerrissen in Säcken vermodern, ist für ihn ein Skandal. Und deshalb kämpfen er und andere um jeden Schnipsel.

Von Marcel Laskus

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Er nahm die Seiten in die Hand, eine nach der anderen, überflog sie, schlug sie um, bis er anhalten musste, innehalten musste bei dem Blatt, das mit dem Wort „Erklärung“ überschrieben war. Jetzt hatte er, wovon er nicht wusste, dass er je danach suchen würde. Vier Buchstaben, geschrieben mit der Hand. Der Nachname, den Peter Keup selbst trägt. Der Nachname seines großen Bruders Ulrich. Das war er, der Beweis.

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