Tod in der JVAEinen Tag vorher wurden die nächtlichen Sichtkontrollen eingestellt

Lesezeit: 3 Min.

Am 29. Juni soll Fatih G. in einer Mutter-Kind-Einrichtung sechs Menschen bei einem Termin erschossen haben. Vorausgegangen war eine Inobhutnahme seiner Tochter.
Am 29. Juni soll Fatih G. in einer Mutter-Kind-Einrichtung sechs Menschen bei einem Termin erschossen haben. Vorausgegangen war eine Inobhutnahme seiner Tochter.
Jörn Hüneke/dpa

Der mutmaßliche Täter von Stade, der sechs Menschen erschossen haben soll, hat sich in der Haft selbst getötet. Obwohl er zuvor noch überwacht worden war. Wie es dazu kam und was das für die Ermittlungen bedeutet.

Von Lena Kampf

SZ bei Google bevorzugen

Um 6.05 Uhr am Dienstagmorgen wurde Fatih G. in seiner Zelle in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Bremervörde leblos aufgefunden, der Körper soll bereits kalt gewesen sein. Um 6.29 Uhr stellte der Notarzt „Tod durch Strangulation“ fest. Hinweise auf ein Fremdverschulden lägen zurzeit nicht vor, gab das niedersächsische Justizministerium am Dienstag bekannt. „Die Vorgänge werden lückenlos und transparent aufgeklärt“, schreibt ein Sprecher auf Anfrage der Süddeutschen Zeitung. Die JVA Bremervörde habe dem Justizministerium einen umfangreichen Bericht vorgelegt. Der werde aktuell ausgewertet.

Zur SZ-Startseite

Stade
:Die Geschichte einer Eskalation

Nachdem am Montag in Stade sechs Menschen erschossen wurden, fragen sich viele, wie ein Konflikt um ein Kind zwischen einer Familie und den Behörden so eskalieren konnte. Eine Vertraute hatte sich Tage davor noch an die SZ gewandt.

SZ PlusVon Lena Kampf, Ulrike Nimz, Jana Stegemann und Ralf Wiegand

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: