Todesschüsse von StadeEltern stritten mit Jugendamt und Klinik um ihr Baby

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Arbeiten am Tatort in Stade, wo am 29. Juni 2026 ein Mann sechs Menschen getötet hat.
Arbeiten am Tatort in Stade, wo am 29. Juni 2026 ein Mann sechs Menschen getötet hat. Ibrahim Ot/AFP

Den tödlichen Schüssen in Stade ging offenbar die Inobhutnahme des Babys durch das Jugendamt voraus - ein Arzt soll ein Schütteltrauma bei dem Kind vermutet haben. Gegen den Tatverdächtigen ist Haftbefehl erlassen worden.

Von Lena Kampf, Ulrike Nimz, Jana Stegemann und Ralf Wiegand

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Den tödlichen Schüssen in einem Mutter-Kind-Heim im niedersächsischen Stade gingen offenbar eine Inobhutnahme eines Säuglings durch das Jugendamt sowie juristische Auseinandersetzungen der Eltern mit der Behörde und mit einer Klinik voraus. Ein 45-jähriger Mann aus der Nähe von Hannover hatte am Montag in der Einrichtung in Stade um sich geschossen und sechs Menschen getötet. Am Dienstagabend erließ das Amtsgericht Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen. Der Fall hatte bundesweite Reaktionen ausgelöst, Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zeigte sich „erschüttert bis ins Mark“.

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