Splashdiving-WMKing of Arschbombe

Aufklatsch aus 40 Metern Höhe: Christian "Elvis" Guth hat bei der internationalen Arschbomben-WM in Würzburg einen neuen Weltrekord aufgestellt. Die Deutschen lagen in allen Disziplinen vorne.

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Aufklatsch aus 40 Metern Höhe: Christian "Elvis" Guth hat bei der internationalen Arschbomben-WM in Würzburg einen neuen Weltrekord aufgestellt. Die Deutschen lagen in allen Disziplinen vorne. Formvollendete Eleganz vor dem Knall: Das "Splashdiving" verbindet Elemente des Kunst- und Turmspringens mit der klassischen Arschbombe. WM-Sieger wird derjenige, der die spektakulärsten Figuren und Salti in der Luft zeigt, beim Eintauchen ins Wasser am höchsten spritzt sowie den lautesten Knall verursacht.

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Der frühere Weltmeister Christian "Elvis" Guth aus Bayreuth sprang aus 40,2 Metern Höhe und verbesserte damit seine eigene Bestleistung aus dem Vorjahr um fünf Meter. "Beim Sprung letztes Jahr aus 35 Metern Höhe war der Aufprall härter", sagte der Rekordhalter und Stuntman, der mit seinem Rekordversuch außer Konkurrenz angetreten war.

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Guth holte sich im Synchronspringen den Titel zusammen mit Felix Hirth, der wiederum im Einzel seinen Weltmeistertitel aus dem Vorjahr verteidigte. Gegen sie hatten auch diese beiden Teilnehmer, hier beim Synchronsprung vom Zehn-Meter-Turm zu sehen, keine Chance.

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Nach Angaben des Veranstalters Oliver Schill kamen am Sonntag etwa 10.000 Zuschauer ins Würzburger Dallenbergbad, um die spektakulären Sprünge zu sehen.

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Die Athleten - unter ihnen der hier zu sehende Andreas Marz - bewiesen, dass die Kunst der Arschbombe kein Kinderspiel ist. Um Verletzungen zu vermeiden, müssen die Muskeln beim Aufprall angespannt werden.

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Wie viel Training Ferdinand Rupperts Hosenboden einstecken musste, lässt sich nur erahnen. Die Arschbombe, im Fachjargon "Paketsprung" genannt, wird von der Deutschen-Lebensrettungs-Gesellschaft übrigens für Sprünge in unbekannte Gewässer empfohlen: Durch die große Auftreff-Fläche dringe er nur sehr wenig ins Wasser ein.

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Hobby-Springer aus dem Freibad nebenan können da nur vor Neid erblassen: eine Arschbombe in Perfektion, vorgeführt von Kim Schmidt. Die Arme müssen nah am Körper bleiben und die Knie an den Bauch herangezogen werden, damit der Springer wie ein Paket auf die Wasseroberfläche knallen kann.

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