Münster:Diebischer Sparkassenmitarbeiter

Der Bankangestellte soll immer wieder in die Kleingeld-Kasse gegriffen und so mindestens 30 000 Euro unterschlagen haben.

Ein Sparkassenmitarbeiter in Münster soll immer wieder Kleingeld abgezweigt und so mindestens 30 000 Euro unterschlagen haben. Der inzwischen 63-Jährige sei für die Annahme und Zählung des in Münzen eingezahlten Geldes der Kunden zuständig gewesen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Freitag. Das Geld werde in einer Art Kiste angeliefert, "in die soll er immer wieder und über einen längeren Zeitraum hineingegriffen haben", so der Sprecher weiter. Dem Mann werde daher Unterschlagung vorgeworfen.

Den Ermittlungen zufolge war der Fall aufgeflogen, weil die Stadt Münster nach der Einzahlung von Münzen aus ihren Parkautomaten Geld auf dem Konto vermisste. Nach internen Prüfungen hätte die Stadtverwaltung aber ausschließen können, dass die Fehlbeträge bei ihr entstanden seien, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft weiter. Daraufhin seien Ermittlungen bei der Bank eingeleitet worden, woraufhin der Mitarbeiter in den Fokus geriet. Die Polizei habe bei ihren Untersuchungen festgestellt, dass der Mann die kleinen Beträge später auf sein eigenes Konto eingezahlt hatte. Die Ermittlungen dauerten an. Man habe sich inzwischen von dem Mitarbeiter getrennt, hieß es in einer Stellungnahme der Sparkasse.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB