bedeckt München

Spanien-Rückkehrer:Viva España

Women wearing Sevillana dresses dance during the traditional Feria de Abril (April fair) in the Andalusian capital of Seville

Frauen feiern eine Fiesta in traditionellen Kleidern in Sevilla.

(Foto: REUTERS)

Zehn Jahre Krise - aber nun kehren viele in die Heimat zurück. Familiensinn, Gastfreundschaft und keine Lust auf rechtsradikal: Warum Spanien einmalig ist.

Von Sebastian Schoepp

Wenn Diego Ruiz del Árbol Spanisch spricht, fuchtelt er mit den Händen, die Sätze knattern, es ist schwer, eine Frage dazwischenzuschieben. Wenn er ins Deutsche wechselt, liegen die Hände hingegen plötzlich still auf den Oberschenkeln, er formuliert vorsichtig, macht Pausen, schaut bedächtig. Er ist dann ein anderer Mensch. Diego Ruiz del Árbol hat zehn Jahre in Berlin gelebt. Er hat es dort bis zu dem Punkt gebracht, den er selbst den für ihn maximalen Integrationsgrad in Deutschland hält: "Wenn du dem Automechaniker in Lichtenberg erklären kannst, was das Problem mit deinem Wagen ist, und wenn du dann 70 Prozent der Antwort verstehst."

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Strafverfolgung
Die Abenteuer der "Soko Wuff"
Umarmung
Psychologie
"Verzeihen ist wichtig für die psychische Gesundheit"
Loslassen
Psychologie
Wie man es schafft, endlich loszulassen
Laura Malina Seiler
Alles so wundervoll
Tokyo
Corona-Pandemie
Was wir von Asien lernen können
Zur SZ-Startseite