Handyverbot an Solinger Schulen„Ein Junge hat ohne sein Handy ständig einen Phantomgriff an die Hose gemacht“

Lesezeit: 7 Min.

(Foto: Imago/Maskot)

Weltweit wird über Social-Media-Verbote für Kinder und Jugendliche diskutiert – Solingen hat schon eines: Alle Fünftklässler der Stadt verzichten auf Apps wie Tiktok oder Instagram und geben obendrein ihre Handys am Schultor ab. Und das soll funktionieren?

Interview von Hannah Simon

Markus Surrey macht das, wovon viele Erwachsene reden – was sich aber nur wenige trauen. Der Leiter des psychologischen Dienstes der Stadt Solingen nimmt im Rahmen eines Pilotprojekts Kindern das Handy weg. Seit diesem Schuljahr müssen die mehr als tausend Fünftklässler an allen weiterführenden Schulen der Stadt ihre Smartphones am Schultor abgeben und verzichten zudem auf die Nutzung von Social-Media-Kanälen, und zwar auch zu Hause. Gleich bei der Anmeldung haben die Eltern ein Formular unterschrieben und sich dazu verpflichtet, auf die Einhaltung zu achten. So entfällt der Gruppendruck nach dem Motto: „Alle anderen dürfen auch …“

Zur SZ-Startseite

Soziale Medien
:Lasst stecken!

Tiktok erst ab 16, Smartphones frühestens ab 14: Plötzlich diskutieren alle über Online-Sucht bei Kindern und das Gift sozialer Medien. Warum eigentlich erst jetzt? Und wo war die Politik all die Jahre? Unterwegs in einer getriggerten Republik.

SZ PlusVon Thorsten Schmitz und Kai Strittmatter, Fotos: Erli Grünzweil

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Gutscheine: