Smog in ParisUnter der Glocke

In Paris hängt dichter Smog. Schon seit Tagen ist die Benutzung öffentlicher Verkehrsmitteln gratis, für die kommende Woche kündigt die Regierung umfassende Fahrverbote an.

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Seit Tagen liegt Paris unter einer dicken Smog-Glocke. Schon seit Tagen ist die Benutzung öffentlicher Verkehrsmitteln gratis, für die kommende Woche kündigt die Regierung umfassende Fahrverbote an. Wüsste der Paris-Besucher nicht um seine Existenz, man könnte das Wahrzeichen der Stadt fast übersehen, so dick liegt der Smog in diesen Tagen über der französischen Hauptstadt.

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In Paris gilt die höchste Smog-Warnstufe - ebenso in vielen anderen Städten des Landes. Am Donnerstag erklärte die Regierung, dass öffentliche Verkehrsmittel vorerst kostenfrei genutzt werden dürften, um Autos von der Straße fernzuhalten.

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Der Feinstaub in der Luft trübt den üblichen Blick auf den Eiffelturm massiv, wie diese Bildcollage zeigt.

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Der Smog hängt mit dem ungewöhnlich warmen Wetter zusammen - das Touristen durchaus auch zu schätzen wissen. Gegen die gesundheitsgefährdende Feinstaubkonzentration hat die Regierung in Paris am Sonntag durchgreifende Fahrverbote verhängt.

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Am Montag dürfen im Großraum Paris nur Autos und Motorräder unterwegs sein, deren Kennzeichen mit einer ungeraden Zahl endet. Ausgenommen von der Regelung sind Elektro- oder Hybridautos sowie Fahrzeuge mit mindestens drei Insassen. Er sei sich bewusst, dass diese Einschränkung vor allem Pendler vor große Probleme stellen würde, sagte Premierminister Jean-Marc Ayrault. "Aber diese zusätzliche Maßnahme ist notwendig."

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Am Montag will die Regierung die Situation neu bewerten, teilte die Regierung mit. Sollte sich die Luftqualität nicht verbessern, werde die Beschränkung auch am Dienstag in Kraft bleiben. In diesem Fall dürfen Fahrzeuge mit gerader Endziffer im Kennzeichen auf die Straße.

© Süddeutsche.de/dpa/leja - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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