Afrika:Weihnachtsgrüße aus Simbabwe

Afrika: Blick auf den Grenzzaun in der Nähe von Beitbridge, dem einzigen Grenzübergang zwischen Südafrika und Simbabwe.

Blick auf den Grenzzaun in der Nähe von Beitbridge, dem einzigen Grenzübergang zwischen Südafrika und Simbabwe.

(Foto: Phill Magakoe/AFP)

443 Kinder in 42 Bussen: Südafrikas Grenzschutzbehörde vermeldet stolz einen Schlag gegen Menschenhandel. Doch es steckte wohl etwas ganz anderes hinter der Reise.

Von Paul Munzinger, Kapstadt

Wie stolz Südafrikas Grenzschutzbehörde auf die Leistung war, die sie am Wochenende vollbracht hatte, das ließ sich hinterher auf allen Kanälen beobachten. Michael Masiapato, Chef der "Border Management Authority" (BMA), gab eine Pressekonferenz und zahlreiche Interviews im Fernsehen und im Radio. Und damit das auch alle mitbekamen, postete seine Behörde vor jedem seiner Auftritte einen "Interview Alert" auf X. Tue Gutes und sprich darüber: Für die erst im April gegründete und daher noch sichtlich um Rechtfertigungen der eigenen Existenz bemühte Behörde war dies das Motto des Wochenendes.

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