Leute des Tages:"Ich entschuldige mich dafür"

Britney Spears spricht mit ihren Fans über ihr Unglück. Sigmar Gabriel ist ein unglücklicher Sozialdemokrat und Jan Delay ein unglücklicher Fußballfan.

Sängerin Britney Spears
(Foto: Kay Blake/dpa)

Britney Spears, 39, US-Sängerin, hat sich bei ihren Fans entschuldigt. "Ich entschuldige mich dafür, so getan zu haben, als sei ich okay gewesen in den vergangenen zwei Jahren", schrieb sie nach einer Gerichtsanhörung auf Instagram. Sie habe das aus Stolz und auch aus Scham gemacht. Instagram habe ihr zudem das Gefühl gegeben, etwas zu bedeuten, trotz allem, was sie durchgemacht habe. Spears hatte bei der Anhörung gefordert, die seit 2008 bestehende Vormundschaft über ihr Leben und ihre Finanzen zu beenden, und ihrem Vater Ausbeutung vorgeworfen. "Ich bin traumatisiert. Ich bin nicht glücklich, ich kann nicht schlafen. Ich bin so wütend", sagte die Sängerin in einer virtuellen Schalte.

Sigmar Gabriel fühlt sich der Politik ein Jahr nach Rückzug fern
(Foto: Britta Pedersen/dpa)

Sigmar Gabriel, 61, ehemaliger SPD-Chef, hat eine kindliche Vorstellung von Gott. Er sehe ihn manchmal noch als "diesen alten freundlichen Mann mit weißen Haaren, den wir im Konfirmandenunterricht so oft vor unserem inneren Auge hatten", sagte Gabriel den Wochenzeitungen Neue Bildpost und Katholische SonntagsZeitung. Sich selbst charakterisierte er als "gläubigen Menschen" und "unglücklichen Sozialdemokraten". Er sei "immer noch zu dick, aber ansonsten zufrieden, nach vielen Jahren der Unrast viel Zeit zu Hause verbringen zu können".

Albumveröffentlichung -  ´Earth, Wind & Feiern" von Jan Delay
(Foto: Christian Charisius/dpa)

Jan Delay, 45, Hip-Hopper, ist kein Fußballverbandsfan. "Mit jedem Tag und jeder Scheiß-Aktion, die die Uefa da bringt", entferne er sich ein bisschen mehr vom Thema Fußball, sagte der Hamburger Musiker der Deutschen Presse-Agentur. Deshalb schaue er derzeit deutlich weniger Fußballspiele als sonst bei Europameisterschaften, lediglich bei den Deutschland-Spielen fiebere er mit. Er glaube und hoffe, dass immer mehr Leute "die Schnauze voll haben und ohne mehr Menschenfreundlichkeit die Spiele schlicht nicht mehr gucken". Der europäische Fußballverband hatte es abgelehnt, das Münchner Stadion im deutschen Gruppenspiel gegen Ungarn in Regenbogenfarben leuchten zu lassen.

© SZ/dpa/nas/afis
Zur SZ-Startseite
Britney Spears - Auftakt Deutschlandtournee

SZ PlusRechtsstreit um US-Sängerin
:"Wie eine Sklavin"

Seit 13 Jahren lebt Britney Spears unter der Vormundschaft ihres Vaters. Nun spricht sie zum ersten Mal über ihre Sicht der Dinge. Über eine große Abrechnung.

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB