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Sierra Nevada de Santa Marta:Blitz tötet elf Menschen in Kolumbien

60 Stammesangehörige versammeln sich im kolumbianischen Gebirge zu einem spirituellen Ritual, als ein Gewitter aufzieht. Elf Menschen sterben.

Ein Blitzeinschlag hat im Norden Kolumbiens elf Stammesangehörige getötet. Das Unglück ereignete sich während eines Treffens von Anführern des Stammes der Wiwa in dem Ort Kemakumake in den Bergen der Sierra Nevada de Santa Marta, wie die Behörden mitteilten. 15 weitere Menschen wurden verletzt, sie wurden mit Armeehubschraubern ins Krankenhaus gebracht.

Die 60 Versammelten führten gerade ein "spirituelles Ritual der Harmonisierung" aus, als es während eines Gewitters infolge eines Blitzes zu einer elektrischen Entladung kam. Die meisten Verletzten wiesen der Polizei zufolge Verbrennungen zweiten und dritten Grades auf. Sie wurden in ein Krankenhaus in Santa Marta gebracht, das an der Karibikküste etwa 950 Kilometer von der Hauptstadt Bogotá entfernt liegt. Staatschef Juan Manuel Santos äußerte seine Bestürzung über das Unglück

Die etwa 250 Einwohner der Gemeinde von Kemakumake leben von der Außenwelt praktisch isoliert unter strenger Achtung ihrer Traditionen und in enger Beziehung zur Natur.