Mordprozess in UlmSie wollte so sein wie Jeffrey Dahmer

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Eine Justizwachtmeisterin führt die Angeklagte zum Prozessauftakt am Landgericht Ulm zu ihrer Verteidigerin Christina Seng-Roth (rechts).
Eine Justizwachtmeisterin führt die Angeklagte zum Prozessauftakt am Landgericht Ulm zu ihrer Verteidigerin Christina Seng-Roth (rechts).
Stefan Puchner/picture alliance/dpa

Anna-Maria W. muss lebenslang in Haft, weil sie einen Mann getötet hat. Sie wollte als Serienmörderin in Erinnerung bleiben, doch der Mord habe ihr kein „Triumphgefühl“ verschafft.

Von Max Ferstl

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Nachdem sie den Mann getötet hatte, war da kein „Triumphgefühl“, kein Kick. Dabei sollte es doch genau darum gehen. Nicht um Gewalt, sie mag kein Blut, sondern darum, sich so zu fühlen wie die Serienmörder aus den True-Crime-Dokumentationen, die sie so faszinierten. Jeffrey Dahmer vor allem, der in den USA mindestens 16 Menschen umgebracht hatte. Er ist, wenn man so will, eines ihrer Vorbilder.

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