Hundefleisch in SüdkoreaDarf man essen, was man liebt?

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Hunde werden in Südkorea mindestens so verhätschelt wie Babys. Gegessen werden sollen sie künftig nicht mehr.
Hunde werden in Südkorea mindestens so verhätschelt wie Babys. Gegessen werden sollen sie künftig nicht mehr.
Foto: Hemis.fr / Camille Moirenc/mauritius images / Hemis.fr / Ca

In Südkorea tritt bald ein Gesetz in Kraft, das den Verkauf und Verzehr von Hundefleisch verbietet. Nicht alle verstehen, warum man Hunde besser schützen soll als Rinder oder Schweine.

Von David Pfeifer, Seoul

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„Nein“, sagt Lee Deok Seung, und um sich nicht wiederholen zu müssen, sagt sie noch: „Nein, zu allem!“ Seit mehr als 40 Jahren führt sie das „Old Days“ auf dem Sinjin-Markt in Seoul, eines von sehr vielen Restaurants hier. Der Name sagt es schon, dass man sich hier nach vergangenen Zeiten sehnt. An einem Montag um elf Uhr sitzen drei ältere Herren in ihrem Laden, jeweils allein an einem Tisch, und genießen die Spezialität des Hauses: „Bosintang“, Hundefleischsuppe.

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