Schwerin (dpa) - Viele Advents- und Weihnachtsveranstaltungen der Kirchen im Norden sollen in diesem Jahr wegen der Corona-Gefahr im Freien stattfinden. Neben Gottesdiensten oder Konzerten mit Abstand in den Kirchen sowie digitalen Angeboten würden derzeit viele Formate für draußen entwickelt, teilte die Nordkirche am Mittwoch mit. Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt sieht darin durchaus Gutes. Weihnachten draußen auf den Plätzen bietet Chancen, sagte sie. Menschen könnten mit der Weihnachtsbotschaft direkt erreicht und Kontakte zu anderen Akteuren der Zivilgesellschaft und der Kultur, zu Initiativen, Vereinen, Künstlern oder Museen gestärkt werden.
Das Motto für die Advents- und Weihnachtszeit 2020 der Kirchengemeinden im Norden lautet „#hoffnungsleuchten – Mehr als... Alle Jahre wieder“. Es gehe darum, den Spagat zwischen den Corona-Vorgaben und der Sehnsucht nach einem feierlichen Weihnachten und Gemeinschaft zu meistern, hieß es. Vor allem am Heiligabend sind die Kirchen traditionell proppenvoll - in diesem Jahr angesichts der Ansteckungsgefahr unvorstellbar. Wie genau zwischen Sylt und Stralsund das #hoffnungsleuchten aussehen werde, bleibt den Angaben zufolge den Gemeinden überlassen.
