bedeckt München

Schwerer Wirbelsturm auf den Philippinen:Mehr als 60.000 Menschen flüchten vor "Bopha"

Nach dem schweren Unwetter im Süden der Philippinen steigt die Zahl der Todesopfer weiter an. Inzwischen bewegt sich der Taifun auf die Urlaubsorte des Landes zu.

8 Bilder

A family cries after finding their relative among victims of a flash flood after Typhoon Bopha hit New Bataan, Compostela province

Quelle: Reuters

1 / 8

Nach dem schweren Unwetter im Süden der Philippinen steigt die Zahl der Todesopfer weiter an. Am Mittwoch bewegte sich der Sturm auf Urlaubsorte im Landesinneren zu.

Der Taifun Bopha hat nach jüngsten Angaben mindestens 238 Menschen auf den Philippinen das Leben gekostet. 241 Personen werden derzeit noch vermisst.

Im Bild: Überlebende müssen unter den Opfern ihre Familienangehörigen identifizieren.

Typhoon Bopha hits southern Philippines

Quelle: dpa

2 / 8

"Bopha" zerstörte Häuser, riss Strommasten um und ließ Flüsse über die Ufer treten. Die meisten Opfer kamen durch Erdrutsche, umstürzenden Bäume und Überschwemmungen ums Leben.

Im Bild: Truppen der philippinischen Luftwaffe nutzen Schlauchboote, um Bewohner von Cagayan de Oro City aus den Fluten zu retten.

Typhoon Bopha hits southern Philippines

Quelle: dpa

3 / 8

Auf der südlichen Philippinen-Insel Mindanao versucht die Armee, mit Hubschraubern und schwerem Gerät in die Stadt New Bataan vorzudringen. Zahlreiche Bewohner der zum großen Teil muslimischen Bevölkerung blieben am Mittwoch ohne Strom und von der Außenwelt abgeschnitten.

Im Bild: Die durch den Wirbelsturm ausgelösten Überschwemmungen haben Bäume und Felsbrocken mit sich gerissen. Einwohner versuchen, eine Straße freizumachen.

-

Quelle: AFP

4 / 8

Rund 60.000 Menschen haben sich in Notunterkünfte vor dem Unwetter geflüchtet. Nach Angaben des Zivilschutzes wurden die Anwohner der Küstenregionen und niedrig gelegener Siedlungen wegen der Gefahr von Überschwemmungen und Erdrutschen in Sicherheit gebracht, die meisten von ihnen in Schulen oder Kirchen.

Im Bild: Eine Mutter trägt ihr Kind auf dem Arm durch die überfluteten Straßen.

-

Quelle: AFP

5 / 8

Nach Polizeiangaben wurden viele Felder und Plantagen zerstört. Seit Mittwochmorgen bewegt sich der Sturm auf die Urlaubsorte des Landes zu.

Im Bild: Eine zerstörte Bananenplantage.

Taifun Bopha - Satellitenaufnahme

Quelle: dpa

6 / 8

"Bopha" war am Dienstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 210 Stundenkilometern im Osten von Mindanao auf Land gestoßen.

Im Bild: Der Taifun war am Sonntag bereits aus dem All zu sehen: Aufnahmen der internationalen Raumstation (ISS) zeigen die kreisrunde Wolkenformation aus mehr als 400.000 Metern Höhe.

Members of the Philippine National Red Cross apply first aid to a man who survived a flash flood after Typhoon Bopha hit New Bataan

Quelle: Reuters

7 / 8

"Bopha" ist der stärkste der bislang 16 schweren Stürme, die in diesem Jahr auf das Archipel im Westpazifik trafen. Im Schnitt erleben die Bewohner der Philippinen etwa 20 schwere Stürme pro Jahr.

Im Bild: Mitglieder des philippinischen Roten Kreuzes leisten erste Hilfe, um ein Flutopfer zu retten.

A woman cries after identifying a relative who was one of the flash flood victims after Typhoon Bopha hit New Bataan in Compostela province

Quelle: Reuters

8 / 8

Erst im August starben bei mehreren Unwettern auf den Philippinen rund 100 Menschen. Allein im Jahr 2011 wurde die südostasiatische Inselgruppe von 29 Wirbelstürmen heimgesucht, 1500 Menschen kamen ums Leben, davon 1200 durch den Tropensturm Washi auf Mindanao.

© Süddeutsche.de/afp/dpa/dapd/rtr/anhi/vs
Zur SZ-Startseite