SchweizVom Anti-Nazi-Bollwerk zum Biotop

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Etwa 2000 Panzersperren gab es einst in der Schweiz, Anfang der 1990er-Jahre wurden sie außer Dienst gestellt.
Etwa 2000 Panzersperren gab es einst in der Schweiz, Anfang der 1990er-Jahre wurden sie außer Dienst gestellt. Alistair Scott/Mauritius Images/Alamy

Eine Naturschutzorganisation hat dem Schweizer Rüstungsamt alte Panzersperren abgekauft. Die Barrikaden sind zum Überlebensraum für bedrohte Pflanzen und Tiere geworden.

Von Titus Arnu

Hummeln summen, es riecht nach Heu. Über einem frisch gemähten Feld kreist ein Rotmilan auf der Jagd nach Mäusen. Die hügelige Landschaft bei Hemmiken im Kanton Baselland ist abwechslungs- und artenreich: Auf Streuobstwiesen, in Wäldern und Tümpeln leben gefährdete Tierarten wie Hermelin, Zauneidechse, Geburtshelferkröte und Neuntöter. Auch wenn der Neuntöter ein Vogel ist, der seine Beute auf Dornen spießt, wirkt hier auf den ersten Blick alles ziemlich friedlich.

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Sie flattern in zerbombte Häuser in der Ukraine und finden nicht wieder hinaus. Sie würden elend sterben, wären da nicht Anastasia Wowk und ihr Team. Zu Besuch in einem Kellergewölbe in Charkiw, in dem viele Tiere gerettet werden.

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