Tod von Werner FerrariEine Kindermordserie, die die Schweiz erschütterte

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Werner Ferrari 1995 während seines Prozesses. Er wurde wegen fünffachen Mordes schuldig gesprochen, eine der Taten hatte jedoch ein anderer begangen.
Werner Ferrari 1995 während seines Prozesses. Er wurde wegen fünffachen Mordes schuldig gesprochen, eine der Taten hatte jedoch ein anderer begangen. (Foto: ullstein bild via Getty Images)

In den 1980er-Jahren verschwanden in der Schweiz immer wieder Kinder, oft an Samstagen, von Dorffesten. Bis nach dem Mord an der neunjährigen Fabienne die Spur zu Werner Ferrari führte.

Von Michèle Binswanger, Zürich

Sein letztes Opfer war Fabienne Imhof. Die Neunjährige war mit einer Freundin auf dem Volksfest in Hägendorf im Schweizer Kanton Solothurn, als ein Mann mit Schnauzbart und Brille sie ansprach. Die Freundin schickte er weg und verschwand mit Fabienne Richtung Dorfkirche. Tags darauf fand man das Mädchen missbraucht und erdrosselt am Waldrand. Weil die Freundin den Mann sehr genau beschreiben konnte, führte die Spur schnell zu Werner Ferrari. Vier Tage nach dem Mord, am 30. August 1989, wurde er in seiner Wohnung in Olten verhaftet.

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