Unfall in New YorkMarineschiff kollidiert mit Brooklyn Bridge, zwei Tote

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Das Ausbildungsschiff der mexikanischen Marine ist unter die Brooklyn Bridge in New York geraten.
Das Ausbildungsschiff der mexikanischen Marine ist unter die Brooklyn Bridge in New York geraten. (Foto: Santiago Lyon/REUTERS)

Die „Cuauhtemoc“ mit 277 Menschen an Bord rammt die weltberühmte Brooklyn Bridge in New York. Zwei Menschen sterben, Dutzende werden verletzt.

Ein Segelschiff der mexikanischen Marine ist in New York mit der berühmten Brooklyn Bridge kollidiert. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben, mehr als 20 erlitten teils schwere Verletzungen, wie New Yorks Bürgermeister Eric Adams in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) auf X mitteilte. Der mexikanischen Präsidentin Claudia Sheinbaum zufolge handelte es sich bei den Verstorbenen um Mitglieder der Crew. Die Ursache des Unglücks ist noch unklar.

Medienberichten zufolge sollen sich knapp 280 Menschen auf dem Schiff mit dem Namen Cuauhtemoc befunden haben. Ein Rettungseinsatz war im Gange. Die New Yorker Polizei rief die Menschen auf, die Gegend um die Brücke zu meiden, da mit viel Verkehr und mehreren Rettungsfahrzeugen zu rechnen sei.

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Bei einer Pressekonferenz am späten Abend trat der Bürgermeister der Stadt, Eric Adams, mit dem mexikanische Botschafter Esteban Moctezuma Barragán auf. Beide sprachen davon, gemeinsam den Verletzten und ihren Familien bestmöglich helfen zu wollen. Die Brücke sei inspiziert und dann wieder für den Verkehr freigegeben worden, da eine Beschädigung nicht festgestellt worden sei.

Wie auf Videos zu sehen ist, trieb das Segelschiff rückwärts unter die Hängebrücke, kollidierte mit dieser, woraufhin die oberen Teile der Masten abknickten.  Ein von der Mexico Times auf X veröffentlichtes Foto zeigt, dass sich etliche Besatzungsmitglieder zu der Zeit in der Takelage befanden.

Teile der Besatzung der „Cuauhtemoc“ verlassen das Schiff nach der Kollision.
Teile der Besatzung der „Cuauhtemoc“ verlassen das Schiff nach der Kollision. (Foto: Yuki Iwamura/AP)

Die Cuauhtemoc sollte eigentlich am Samstagabend (Ortszeit) New York Richtung Süden verlassen und Richtung Island aufbrechen. Stattdessen nahm das Schiff aus bisher noch ungeklärten Gründen die falsche Richtung. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf einen Sprecher der Notfallbehörde der Stadt. Im selben Text berichtet die Zeitung, dass nur Schiffe mit einer Höhe von bis zu 127 Fuß (knapp 39 Meter) unter der Brooklyn Bridge durchfahren dürfen. Der Mast der Cuauhtemoc soll 160 Fuß (knapp 49 Meter) hoch gewesen sein. Augenzeugen berichten den NYT-Reportern von einem lauten Knacken, als das Schiff die Brooklyn Bridge erreichte.

Die Hängebrücke über den East River – ein Wahrzeichen der Millionenmetropole – verbindet Manhattan und Brooklyn.

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