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Scheidungsprozess:Britischer Manager muss Exfrau 425 Millionen Euro zahlen

  • Den britischen Hedgefonds-Manager Chris Hohn kommt die Trennung von seiner Frau laut BBC teuer zu stehen: 425 Millionen Euro wurden seiner Frau Jamie Cooper-Hohn von einem britischen Gericht zugesprochen.
  • Es ist einer der teuersten Abfindungen, die es je in einem Scheidungsfall in Großbritannien gegeben hat.

425 Millionen Euro, in Worten: vierhundertfünfundzwanzig Millionen - so viel Geld hat ein britisches Gericht mehren Medien zufolge einer Ehefrau als Entschädigung nach ihrer Scheidung zugesprochen. Es geht um den Fall des Hedgefonds-Managers Chris Hohn und seiner aus den USA stammenden Ehefrau Jamie Cooper-Hohn.

Es ist eine der höchsten derartigen Abfindungen in der britischen Rechtsgeschichte. Das Paar verfügte laut Gericht über ein Familienvermögen von umgerechnet mehr als einer Milliarde Euro. Die 49-jährige Cooper-Hohn hatte Anspruch auf die Hälfte davon erhoben. Ihr 48-jähriger Mann, der den Hedgefonds TCI leitet, hatte ein Viertel angeboten mit dem Argument, er habe während der 17-jährigen Ehe einen besonderen Beitrag zum gemeinsamen Vermögen geleistet.

Chris Hohn ist der Sohn eines Automechanikers aus Jamaika, auch seine Ex-Frau kommt aus einfachen Verhältnissen. Die beiden lernten sich einst an der Harvard University kennen. Sie waren 17 Jahre verheiratet und haben vier Kinder, darunter Drillinge.

Bekannt war das Paar auch für seine Stiftung Children's Investment Fund Foundation (CIFF), eine der führenden privaten Wohltätigkeitsorganisationen weltweit.

© SZ.de/Reuters/fran
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