Sachsen-Anhalt:Polizei sucht weiter nach vermisster Fünfjähriger

Inga weiterhin vermisst

Inga war mit ihren Eltern zu Besuch auf Wilhelmshof in Stendal (Sachsen-Anhalt), bevor sie am Samstag verschwand.

(Foto: dpa)
  • Die fünfjährige Inga aus Sachsen-Anhalt wird seit Samstag vermisst.
  • Die Polizei sucht mit einer Hundertschaft nach dem Mädchen. Noch fehlt jede Spur.
  • Inga war zusammen mit anderen Kindern in einen Wald zum Holzsammeln gegangen und nicht zurückgekehrt.

"Keine heiße Spur, keine Hinweise"

Seit drei Tagen läuft die Suchaktion im Hochbetrieb, doch von der vermissten fünfjährigen Inga aus Sachsen-Anhalt fehlt nach wie vor jede Spur. Die Gegend bei Stendal sei von einer Hundertschaft Polizisten zum wiederholten Male durchkämmt worden, sagte ein Polizeisprecher. Mehr als 150 Einsatzkräfte suchten Waldstücke, Gebäude und Grundstücke in und um Stendal-Wilhelmshof ab, wo das Kind verschwunden war.

Außerdem setzten die Beamten die Befragungen fort. Sie sprachen mit gut 90 Bewohnern, Patienten, Mitarbeitern und Besuchern auf dem Wilhelmshof - zu der Einrichtung gehören Gebäude mit Wohngruppen für geistig behinderte Menschen, eine Kureinrichtung der Suchtkrankenhilfe und ein Seminar- und Gästehaus. Und trotzdem: "Es gibt noch keine heiße Spur, keine Hinweise, nichts", sagte der Polizeisprecher.

Inga war vom Holzsammeln nicht zurückgekehrt

Das Mädchen war am Wochenende mit seiner Familie aus Schönebeck im Stendaler Ortsteil Wilhelmshof zu Besuch. Dort brach Inga mit anderen Kindern zum Holzsammeln in den Wald auf und kehrte nicht zurück. "Mit jeder Stunde, die verstreicht, wird die Wahrscheinlichkeit geringer, dass sie quietschvergnügt wieder auftaucht", so der Sprecher.

Direkt nach dem Verschwinden Ingas hatte die Suche mit einem Großaufgebot begonnen. Hubschrauber mit Wärmebildkameras flogen über das Gebiet, Fährtenhunde waren im Einsatz. Tag und Nacht patrouillierten Helfer von Feuerwehr, DRK und THW sowie aus der Bevölkerung durch den Wald und durchkämmten das Gebiet. Es sei außerdem ein Löschteich abgepumpt worden, Hänge und andere Unfallquellen habe man besonders gründlich abgesucht.

© süddeutsche.de/AFP/dpa/kfu/dayk
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