Prozess in SaarbrückenEr wollte eine Wohnung zwangsräumen und starb durch 13 Messerstiche

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Der Angeklagte (links) wird zu Beginn des Prozesses wegen einer tödlichen Messerattacke auf einen Gerichtsvollzieher in den Saal 38 des Landgerichts Saarbrücken geführt.
Der Angeklagte (links) wird zu Beginn des Prozesses wegen einer tödlichen Messerattacke auf einen Gerichtsvollzieher in den Saal 38 des Landgerichts Saarbrücken geführt. Laszlo Pinter/dpa

Ein Gerichtsvollzieher macht seinen Job, soll eine Wohnung zwangsweise räumen – und wird von dem Bewohner erstochen. Wie konnte es nur zu diesem heftigen Ausbruch an Gewalt kommen?

Von Kathrin Wiesel-Lancé, Saarbrücken

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Es hätte ein ganz gewöhnlicher Arbeitstag sein können für Christoph J. Gegen 8.25 Uhr, so schildert es die Staatsanwaltschaft in der Anklage, erreichte der Gerichtsvollzieher im vergangenen November das Gebäude, in dem er eine Wohnung räumen sollte. Ein Mehrfamilienhaus im saarländischen Bexbach. J. klingelte zweimal, lief die Treppe nach oben, ins rechte Obergeschoss, wo ihm Kai Uwe M. die Tür öffnete. Der Bewohner wehrte sich, behauptete, er sei nicht über die Räumung informiert worden, sagte, er habe Angst, obdachlos zu werden und zu erfrieren.

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SZ PlusText: Gianna Niewel, Illustration: Stefan Dimitrov

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